18. April 2008

Bisher hat das “U” in Verbindung mit der Buchstabenfolge “96″ eher positiv neuronale Vernetzungen beeinflußt. Als Alex Christensen 1992 mit seinem Projekt “U96″ die Titemusik zum Leinwandklassiker “Das Boot” in den damals neuen technoiden Mantel einhüllte und ein Monster schuf, da war man angefixt, tanzte nachts in Nebelblitzlichtgewitter und wirbelte mit den Armen durch die Luft. Der Mann öffnete mit seinem neuen Sound eine Tür, durch die viele gute und schlechte Künstler liefen, um ihre Berufung für Techno auszuleben.

Nun schreiben wir das Jahr 2008 und der Alex ist wieder am Start. Diesmal ist aber etwas anders. Er nennt sich Alex C. und irgendwann zwischen 92 und 08 scheint er sein Talent verloren zu haben. Wie sonst könnte man sein neues Machwerk “Du bist so Porno” erklären – vom Ertragen ganz zu schweigen. Überhaupt scheint er Probleme im zwischenmenschlichen Zusammensein zu haben. In seinem Album “Euphorie” verarbeitet er mit der Mehrheit der Titel sexuelle Themen: “Doktorspiele”, “So geil so”, “Sex an der Bar” und sein Anmach-Song “Du hast den schönsten Arsch der Welt” um nur einige zu nennen. Gemeinsam haben die Titel nicht nur den plumpen Inhalt sondern auch musikalische Inzucht zwischen Blümchen und Scooter (wobei ich Scooter noch besonderes Talent unterstelle).

Es ist traurig zu sehen, wie sich ein Künstler, der offenbar im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, selbst zugrunde richtet und seinen einstige Pionierrolle in den Müll wirft. Es scheint mal wieder das zwischen Daumen und Zeigefinger zu sein, was zu diesem Drama führte. Schade.

Apple´s Supertool 1

Ohne extra einberufene Conference in Übersee und ohne temporärem Schließen der Onlinestores hat sich heute ein neues, schickes Gadget für alle Freunde von Apple auf den Markt geschoben. Im inzwischen retro-Weiß kommt es daher und passt sich somit ideal seiner zukünftigen Arbeitsumgebung an.

Beim Material haben die Entwickler aus Cupertino auf ein absolutes Ökoprodukt zurückgegriffen. Papier. Ausser Handbüchern hat sich Apple noch nie auf diesen modernen Werkstoff bezogen. Für die Anstehenden Aufgaben eignet sich diese Materialwahl hervorragend.

Auch in den ersten praktischen Tests konnte das Gerät vollkommen überzeugen. Einfache Installation, intuitive Handhabung und ein erstklassiges Ergebnis sprechen für die Entwickler aus Steve Jobs´ Team.

Ein Anwendungsfotos folgt nach dem Klick auf “bitte weiterlesen”.

11. April 2008

sonst geht´s dir wie dem geneigten Zuschauer, der gestern Abend auf Polylux die therapeutischen Fähigkeiten von Speed in Zusammenhang mit Fettleibigkeit erleben durfte. Dass dieser Bericht ein gefälschter, schlecht recherchierter Beitrag war, der schlicht erlogen war, dürfte bei einigen Redakteuren zu einem Kater geführt haben und den Wahrheitswert der medialen Umgebung in Frage stellen.

Wir haben die plumpe Internetrecherche von Polylux zum Anlass genommen, die Legende des Speed-Patienten „Tim“ zu erfinden und zum Drehtermin ein kleines Schauspiel vorzuführen. Erschreckend, wie einfach es ist, selbst gewählte Inhalte in Massenmedien zu platzieren und so gesellschaftliche Wirklichkeit werden zu lassen.

so die Sprecherin des Kommandos “Tito von Hardenberg“, Ingrid Hüpenbecker

In wie weit man aber ein Kommando ernst nehmen muss, dass ein dreizehntes Monatsgehalt für die Arbeiterinnen und Arbeiter der Schiffabwrackungsindustrie von Bangladesh fordert, sei auch dahin gestellt.

4. April 2008


Was nützt es, ein dickes Gehirn zu haben, wenn man den Gene nicht weiter gibt? Survival of the fittest geht anders, oder?

(via Jan)

27. März 2008

Lieber Verkehrspolizist, der du gestern auf der Volksparkstraße Raser blitzen wolltest,

wenn du das nächste Mal einen manuellen Blitztest mit deinem Radargerät machst, achte bitte darauf, dass sich kein Radfahrer unmittelbar vor dem Gerät befindet. Denn aus zwei Meter Entfernung den roten Blitz ab zu bekommen kann traumatische Reaktionen und verkehrssicherheitstechnische Gefahren mit sich bringen.

Ich jedenfalls hatte einige Minuten rote Flecken vor den Augen.

16. März 2008

Über den peinlichen Auftritt der beiden Autoren des Buchs “Generation Doof” habe ich an anderer Stelle bereits berichtet. Auch sonst erntet das Duo in der Online-Welt derzeit Kritik. Der Leser hingegen dankt mit Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch. Jetzt kommt aber wieder Schwung in die Sache. Angeblich haben die Autoren nicht den Mut besessen, ihre Namen korrekt anzugeben, sondern sich unter Pseudonymen daran gemacht uns als beklopptdoof da stehen zu lassen. Wer wissen möchte, wie die Autoren wirklich heißen, der darf Google missbrauchen und “xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx”** eingeben.*
Kann es sein, dass da jemand vor der Veröffentlichung des Buchs unsicher war, wie es dem Deutschen schmeckt, den Stempel “doof” auf die Stirn gedrückt zu bekommen? Warum sonst würde ich meinen richtigen Namen verbergen. Auf eine Erklärung der beiden Blender bin ich schon jetzt gespannt. Das sollten sie dann auch bei Kerner machen – da haben sie sich schon beim letzten Auftritt richtig reingeritten.

* Für die Richtigkeit der gemachten Angaben und der gelieferten Resultate übernehme ich keine Verantwortung.
** Aufgrund eines dankenswerten Hinweises habe ich mich entschieden, die Anleitung zum Outen der beiden entfernt. Früher oder später machen die beiden das selber. Und das ist doch besser, oder? ;-)

(via Stefan Niggemeier)

16. März 2008

Test_me
Ja, du hast gut Augen.
Ja, du kannst bis 100 zählen.
Ja, du kannst Schwarz und Weiß unterscheiden.
Ja, du kannst Auto fahren.
Ja, du hast alles unter Kontrolle.
Wirklich?

Dann müsstest du ja mit Leichtigkeit rausbekommen, wieviele Pässe das weiße Team spielt.
Mache den Test: hier

(via: BasicThinking)

20. Februar 2008


YouTube direkthummer

Krieg ist großer Mist ist und niemand beneidet die Soldaten vor Ort. Dass den Jungs öfter mal langweilig ist, hat man in der Presse verfolgen können. Bei dieser, bisher mehr als 1,2 Millionen mal angesehen Videodokumentation über spezielles Verhalten im Straßenverkehr Bagdads, kommt man schnell auf die Idee, das Auftreten der Militärs als rücksichtslos, arrogant und sonstwie zu bezeichnen. In der Tat leitet sich aus einem derartigen Verhalten ein möglicher Grund ab, warum Selbstmordattentäter häufig Militärfahrzeuge wegbomben.

Beim zweiten Überlegen hingegen könnte man das Verhalten durchaus als Sicherheitsmaßnahme deuten. Denn wer weiß, ob der Insasse des vorausfahrenden Autos pro- oder contrademokratischamerikanisch eingestellt ist und nicht zufällig ein vollautomatisches Gewehr bei sich hat mit der er das gestoppte Fahrzeug zu bearbeiten plant.

16. Februar 2008


Schönes Beispiel, wie sich Gehirn und Motorik von Männern beim Anblick entkleideter Frauen plötzlich abschalten. Sogar der Schiedsrichter scheint nicht bemerkt zu haben, wer das Tor geschossen hat.

Skype Update Dialog
Skype durfte wieder geupdatet werden. Am Ende des Installationsvorganges sah ich mich mit oben dargestelltem Dialog konfrontiert. Ist es grammatikalisch sinnvoll, auf einen Fragetypus wie: “Möchten Sie, dass xxx auf yyy zugreift?” mit “Nicht ändern” oder “Alle ändern” zu antworten? Wenn ja, wie ist die korrekte Lösung?
Die Antwort gibt es nach dem Klick auf “weiterlesen”.

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