Im März 2007 wurde im Victoria und Albert Museum in London ein Abend zum Thema “Animation” veranstaltet. Ein Exponat funktionierte einen Plattenspieler quasi zum Kino um.
Auf einem Plattenspieler werden Zeichnungen bzw. Figuren so arrangiert, dass diese durch die Rotation ein “Daumenkino”-Effekt entsteht.


DirektTurntableism

(via Meinungsblog)

Girl on Beach
“I wish you were here” by XirannisX en Off

Du liegst am Strand, die Sonne scheint vom blauen, wolkenbetupften Himmel herab und kitzelt deine Haut. Der Wind streicht dir über deine Haar und lässt deine Nervenzellen vibrieren. Das Meer schlägt bedächtig leise Wellen und die Möwen singen frohlockend. Du schaust auf und beobachtest die Leute am Strand: und dann siehst du sie: einen Traum von Frau. lange Haare, braun gebrannte Haut und Kurven, bei denen dir schon vom Anblick schwindelig wird. Lasziv wischt sie sich eine Strähne aus ihrem Gesicht als sie dich sieht und langsam auf dich zukommt. Du wirst nervös. Du spürst deinen Herzschlag am Hals, Adrenalin ergießt sich in deine Blutbahn. Was will sie von dir? Wie sprichst du sie an? Erregung und Panik zugleich steigen in die auf.
Dann steht sie vor dir und beugt sich leicht über dich. Dein Herz rast, dein Atem stockt. Sie spricht dich an: “Guten Tag.”. Sie lächelt dabei. Ihre makellosen weißen Zähne lachen dich an, ihr zarter rosa Mund ist feucht. Dein Sprachzentrum hat nur noch eins im Sinn, und das ist nicht “Sprechen” – fängt aber auch mit “S” an. Dann sagt sie herausfordern wieder “Guten Tag.”. Du bist gelähmt von der Schönheit, dass du stumm bleibst. Dann streckt sie die Hand aus und berührt deinen Arm. Du explodierst innerlich und dann schreckst du hoch und schaust in die Augen eines Zugbegleisters, Mitte vierzig, untersetzt und käsehäutig: “Guten Tag. Die Fahrkarte bitte.”. F#*k! F#*k! F#*k!

Wie zum Teufel schafft es unser Gehirn, Träume so zu arrangieren, dass Geräusche und Einwirkungen der Umgebung in Echtzeit verarbeitet werden können und so in die Träume einfließen? Und warum funktioniert das nur im Traum? Sind wir alle Hellseher, oder was?

13. Oktober 2008

Ein anderer Ausdruck für überzogene Geldgier:  Saldomasochismus

(Ergebnis der deutschen Rechtschreibprüfung des Wortes “Sadomasochismus” in Wordpress)

Broker

Ich wollte nichts über die Finanzkrise schreiben, muss nun aber doch.
Bei der Sammlung “Brokers mit Händen vor ihrem Gesicht” kann man sich eine etwaig Vorstellung davon machen, was gerade in der Finanzwelt los ist. Großartig erschreckend.

Update: Und hier ist die Vorstufe o.g. Bilder zu sehen: “Sad Guys on Trading Floors“. Ich hoffe nicht, dass das nächste Kapitel lautet: “Dead Brokers in front of Stock Exchanges”.

(via Vincent Chow)

Nein, wir sind jetzt nicht zur Springer-Press gewechselt und nein, wir interessieren uns jetzt auch nicht plötzlich für die Formel-1. Vielmehr sind wir durch den Feinmotoriker auf dieses Meisterwerk digitaler Zeichenkunst aufmerksam geworden.
Speedpainting nennt sich das, und es ist Wahnsinn:

DirektLink

Der Begriff Speedpainting (Schnellmalerei) bezeichnet eine besonders schnelle Vorgehensweise bei der Arbeit mit digitalen Mal- und Bildbearbeitungsprogrammen.
Hierbei wird versucht mit wenig Pinselstrichen möglichst effizient ein Bild herzustellen. Die dazu benötigte Zeitspanne ist eher zweitrangig, der Name bezieht sich eher auf die effiziente Arbeitsweise.

(Quelle: Wikipedia)

Mehr derartiger Fingerfertigkeit gibt es auf der Seite des Künstlers, Martin Missfeldt, zu sehen.

 

Großartig und soooo wahr:

Erst wenn der letzte Technics gefallen, der letzte Pioneer DJM 500 den Geist aufgegeben hat und Ortofon nur noch Baseball Caps herstellt, werdet ihr merken, dass man Controller nicht drehen kann… 

(via djmq)

Johnny DeppFür den 4. Teil von “Fluch der Karibik” soll Johnny Depp als Pirat Jack Sparrow eine Gage von ca. 47 – 56 Millionen US-Dollar bekommen. Die genaue Summe schwankt derzeit noch etwas, aber auf die 9 Millionen kommt es ja in dieser Liga auch nicht mehr an.

Manch finanzkrisengeschüttelter Vorstand wünscht sich in diesen Tagen einen derart warmen Geldregen. Zwar stehen viele Manager den Piraten in ihrer Skrupellosigkeit und Geldgier in nichts nach, aber bei der Sympathie hapert´s gewaltig. Hollywood´s Anti-Styler Depp hingegen lebt die Rolle des Freibeuters und des Charmeurs zwischen all den hochglanzpolierten Stars und Sternchen der Filmwelt par Excelence. Daher kann man ihm diese Summe, so absurd sie auch sein mag, ansatzweise gönnen.

Übrigens hat der erste Teil am Eröffnungswochende bereits die jetzige Gage von Depp eingespielt. Mit über 650 Millionen US-Dollar Gesamteinspielergebnis ist Depps neuerliche Gage ja eher lächerlich.

(Foto: “Johnny Depp” by Matti Mattila)

26. September 2008

Dass Oliver Kalkofe gerne mal richtig reintritt in den Dreck der medialen Landschaft, ist bekannt und beliebt. Jetzt kündigt sich sein nächster großer Masterplan an. Er begibt sich in die nächste Schweinesuhle: die Politik

Wer glaubt denn allen Ernstes, dass es sich hier um die für die CSU kandidierende Bezirksrätin Barbara Titzsch handelt?

Hier zum Vergleich Herr Kalkofe: klick

(via Nerdcore)

So, und nun sage mir mal einer, wer von den beiden den größeren Schuß hat?

Steve “Phrasendrescher” Jobs

DirektJobs

Steve “on-a-bad-trip” Ballmer

DirektBallmer

22. September 2008

Es gibt diese verdammten Tage, da will nichts so gelingen, wie man es sich vorstellt. Dinge, die man sonst im Griff hat, entwickeln eine ungekannte und unerwartete Eigendynamik. Da geht es Firmen, wie Menschen. Nein, ich meine nicht Unternehmen wie AIG, KfW oder Lehmen Brothers.
Ich meine Microsoft. Zuerst startet man eine gigantische, neue Werbekampagne, um dann zu erleben, wie diese ein Eigenleben entwickelt, was man so nicht bei der Agentur gebucht hatte.

Erst führten die neuen Werbe-Spots mit Jerry Seinfeld weltweit zu Irritationen, da niemand genau sagen konnte, was genau deren Botschaft ist. Der neue Spot mit allerlei Prominenz kam schon gelungener daher, erfährt aber kurz nach Veröffentlichung eine amüsante Wendung, die definitiv nicht im Sinne von Microsoft sein kann. Bilder der Kampagne mit der Kernbotschaft “I´m a PC” – “Ich bin ein PC” wurden auf einem Macintosh produziert. Harharhar.

Es ist weithin bekannt, dass kreative Agenturen der Plattform aus dem Hause Apple seit Jahren den Vorrang geben. Dass jedoch Microsoft mit diesem durchaus voraussehbaren Fauxpas innerhalb der 300 Millionen-Dollar-Kampagne seinen Konkurrenten Apple als Matchwinner dastehen lässt, dürfte auf Ebene der Verantwortlichen bei Microsoft zu wirklich starken Kopfschmerzen führen.

Ich bin gespannt auf den nächsten Streich aus Redmond.

verlinkt

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