Konzentrationssack

Die Beschäftigten in Großraumbüros sind laufend vielfältigen Ablenkungen ausgesetzt. Der
Konzentrations-Sack hilft, sich sich besser auf Ihre Arbeit konzentrieren zu können.

Und wenn jetzt noch jemand den Mut aufbringt, den Telefonstecker zu ziehen…

Mierscheid

Ich habe mich erschrocken, als ich heute die Follower-Mail von Twitter bekam, Jakob M. Mierscheid, Mitglied des Bundestages, SPD-Abgeordneter folge mir.

Beim Blick auf sein Profilfoto legte sich meine Stirn in Falten. Ein Uraltfoto mit laienhaft eingemalter Brille ließ mich aufschrecken. Noch absurder wurde es, als ich seine offizielle Seite beim Deutschen Bundestag aufrief.

Wer bzw. was bitteschön ist das?

Ich bin medial präsent. Gelegentlich mehr als manchem lieb ist.

Ich bin bunt und schillernd, vieldimensional und leicht zu begreifen, aber
schwer zu packen; ich bin also holografisch.

Damit bin ich real und gehöre zur Realität der Republik.
Manche sagen, ich sei ein Phänomen, es gebe mich nur virtuell.

Gibt es in der Politik in Berlin denn noch ein anderes Leben und eine andere
Realität?

Bei der Wikipedia verließen sie mich dann völlig:

… ist ein fiktiver deutscher Politiker (SPD) und seit 1979 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Ein fiktiver Politiker? Hab ich hier was verpasst?

Kennst du den Kerl?
Wer den erfunden hat? Und vor allem, läuft der Erfinder noch frei herum?

Über Antworten würde ich mich mächtig freuen. Ansonsten muss ich wohl zum Arzt.

Sein Set bereitet der DJ vor, indem er den oder die mitgebrachten Plattenkoffer für sich möglichst gut erreichbar hinter dem Pult platziert, den oder die Koffer öffnet, die Platten rasch durchblättert, einige Platten herauszieht und auf Eck stellt, mitunter die eine oder andere Platte umsortiert und seinen Kopfhörer bereitlegt. (Jeder DJ hat einen eigenen Kopfhörer dabei, und wenn dieser nicht funktioniert, führt dies in der Regel zu mehr oder weniger panikartigen Reaktionen.)

Die Bundeszentrale für Bildung hat sich 20 Jahre nachdem die Spezies “DJ” die Bühne der Öffentlichkeit betreten hat mit deren Berufsbeschreibung beschäftigt. Herausgekommen ist der im Rahmen der Publikation “Aus Politik und Zeitgeschichte” erscheinenden Serie, mit Ausgabe “APuZ 52/2008, ein äußerst unterhaltsames Stück Literatur. Der Unterhaltungswert, so vermutet man, ist aber eher unbeabsichtigter Natur. Noch ein Beispiel gefällig:

Die unseres Erachtens für den “Lifestyle Techno” symptomatische Veranstaltung, der so genannte Rave, impliziert ein Tanz-Vergnügen, das so lange dauert, dass – tendenziell – jeder Teilnehmer an einem beliebigen Zeitpunkt in das Geschehen ein- und auch wieder aussteigen kann, ohne ein essentielles Ereignis zu versäumen. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)

Wie in der heutigen Politik üblich, fehlt in der Abhandlung die Berücksichtigung von modernen Veränderungen im Arbeitsumfeld des DJs. Wird das Procedere des Plattensortierens und -auflegens detailliert geschildert, sucht man den Umgang mit Laptop & Co. vergebens.  Das wird dann aber sicher in der 2. Auflage anno 2015 besprochen.

Dennoch ist diese Publikation als positiv zu bewerten, denn das ehemals als Hobby belächelte DJing bekommt nun eine Anerkennung und Bedeutung wie die eines Maurers, Arztes oder Taxifahrers.

Über diese Veröffentlichung schreiben auch:

Protokoll eines Online-Chats

Abgebildetes Protokoll eines Online-Chats bestätig einmal mehr, dass im Netz eine ganze Menge von kranken Menschen unterwegs sind. So wie dieser 45-jährige Kerl, der junge Schulmädchen aufspührt…

(via Vincent Chow)

29. Dezember 2008

Deutschstunde II

Jetzt beginnen sogar schon Pflanzen, Forderungen zu stellen. “Cannabispflanzen fordern Reisefreiheit!”

(gefunden im Programm der Alten Canzley in Wittenberg)

17. Dezember 2008

Deutschstunde

Krasse Karre, aber definitiv keine krasse Debüt Single. Hat das Management aus Kostengründen den Bindestrich eingespart? Hätten die einfach das Leerzeichen weggelassen, hätte es auch ohne Zusatzinvestition der Sprache gefallen.

16. Dezember 2008

Als kurz nach der Jahrtausendwende der Hype um die Leichtbauroller ausbrach, fragte man sich häufiger, was z.B. einen Banker reitet, sich im Anzug auf einen dieser kleinen, klapprigen Roller zu stellen und durch die Gegen zu fahren. Cool sah anders aus und wer einmal mit dem kleinen Vorderrad in einem Schlagloch versank, weiß, dass es auch wehtun konnte. Der Hype hielt zum Glück nur wenige, wenn auch trotzdem zu viele, Jahre.
Dass so ein Roller aber dennoch ein Werkzeug ist, welches ernstzunehmen ist und eine Daseinsberechtigung hat, zeigt folgendes Video eines 11jährigen SkatersRollerboys. Was der mit dem Teil anstellt, sollte ein für alle mal zeigen, wo diese Scooter hingehören – unter die Füße von Kindern und Jugendlichen, die wissen, wie man richtig cool drauf aussieht!


DirektRoller

(via Weird-Shit)

$233,95 Schulden: Kein Geld. Kein Talent. Aber völlig schmerzbefreit:

davidthorne-spider2

(via Vincent Chow)

11. November 2008

Weihnachtsbaum

ERSTER!

10. November 2008

Nach meinem letzten Einkauf muß ich zugeben: Pisa hat recht.

Folgender Dialog hat mich überzeugt:

Ich: “Ich hätte gern 8 Stiele Koriander”
Verkäuferin: “Ich kann nicht zählen. Sagen Sie stop!”

Also sagte ich nach 8 Stielen “stop”.

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