21. März 2010

Wir haben auf unsere Beiträge zur Lage der Orang-Utans, der Nasenaffen und des Regenwalds überraschend positives Feedback über verschiedene Kanäle im Web erhalten. Unter anderem sind wir dabei auf eine ebenfalls unbedingt erwähnenswerte Kampagne der Organisation “Rettet den Regenwald e.V.” gestoßen.

Es ist psychologisch erwiesen, dass der Mensch erst dann in der Lage ist, Dinge zu begreifen, wenn er sie mit eigenen Augen gesehen hat.
Wen also interessiert beim Einkaufen von Schokoriegel, Pflegecreme o.a. schon der Regenwald, wenn er ihn noch nie gesehen hat?

Diese psychische Schwäche unseres Gehirns versuchen u.a. diese beiden einfachen e-cards auszuhebeln:

6_palmen_wald

(C) regenwald.org

1_anzeige

(C) regenwald.org

Wir empfehlen: Ausdrucken und neben den Spiegel im Bad kleben.

Weitere e-cards und Informationen rund um das Thema Regenwald finden sich unter www.regenwald.org

21. März 2010

Dieses beunruhigende Dokument wurde uns anonym zugespielt:

personalaufenthalt

Zeigt es die Folgen zunehmender Rationalisierung und Erhöhung des Leistungsdrucks im Gesundheitssystem – oder fehlende Feinfühligkeit beim Anbringen von Hinweisschildern? Die Antwort bleibt jedem selbst überlassen.

olivia

So langsam endet die Zeit in Hamburg. In weniger als zwei Wochen ist deutsche Küche soweit entfernt wie der Schnee vom thailändischen Strand an dem wir liegen werden. Somit gilt es, mich nochmal mit Freunden und Familie einige Stunden in angenehmer Atmosphäre zu treffen, zu klönen und gut zu essen & zu trinken.

Heute Abend war die Familie dran und als Ort des Geschehens wählte ich das zu Unrecht weitgehend unbekannte “Olivia” in der Eimsbütteler Str. 139 in Eimsbüttel. Bereist zum dritten Mal verzauberte uns der Inhaber Hakan mit extrem entspannter, unterhaltsamer und zwischenmenschlich auf hohem Niveau befindlichen Art und Weise. Wer beim Namen an anatolisches Fleischgemetzel denkt, der irrt gewaltig, denn am Herd steht ein virtuoser Koch, der exzellente Speisen unter dem Begriff “Cross-Over” zaubert. Leckerer Wein, aufputschender Kaffee und – wie gesagt – Hakan persönlich, machen mir den Abschied aus Hamburg wieder etwas schwerer.

Und weil mir Hakan erklärte, dass es schwer ist, ein ehemalig griechisches Restaurant in eine so feine Lokalität zu verwandeln, wie er es tat, rufe ich Euch Heimgebliebene auf, dort hin zu gehen und wieder eine kleine, feine Oase des Wohlfühlens zu entdecken.*

Ich empfehle, auf jeden Fall das Schokoladen-Malheur auszuprobieren.

*) Für diesen Beitrag wurde ich nicht bestochen. Es ist meine eigene und von Freunden & Familien bestätigte Meinung.

20. Dezember 2009

Schnee behindert die Menschen bei ihrer Hast durch´s Leben.

17. Dezember 2009

Im Dezember, wenn die Temperaturen in Nordeuropa sinken und die Weihnachtszeit näher rückt, beginnt die Saison der Pelzträger. Damit sind aber nicht die Saunaauftritte rückenbepelzter Männer gemeint, sondern das Zurschaustellen des eigenen Wohlstandes durch das Tragen von Echthaar-Pelzen.

Die Tierschutzorganisation PETA hat ein Herz für Menschen, die sich gerne mit abgezogener Haut gequälter Tiere schmücken. Gemeinsam mit Cosma Shiva Hagen haben sie eine Kurzanleitung entworfen, die auch dem letzten Depp verdeutlicht, wie das korrekte Tragen von Pelzen auszusehen hat: nicht als gehäuteter Kadaver, sondern als respektiertes und geschütztes Lebewesen.

Cosma Shiva Hagen
(C) GABO für PETA

Ich hoffe, in den angesagten Wintersportregionen sind die Litfassäulen damit ordentlich bestückt.

9. Dezember 2009

Hört ihr mal auf, diese ganz tollen Vintage-Timelapsed-Urban-Vimeo-Videos zu posten. Die sind zwar alle ganz cheezy aber dieses Video stampft sie alle in den Boden. Gnadenlos!

Für alle Englisch-Legasteniker: Ein(!) durchschnittlicher innereuropäischer Flug verursacht 400kg an Treibhausgasen PRO Passagier -- soviel wie ein Eisbär wiegt. www.planetstupid.com

(via Delimedia)

Die Hausgemeinschaft in der ich zur Miete wohne haben beschlossen, Wasseruhren und neue Absperrventile einzubauen. An sich nicht´s schlechtes. Heute kamen die Handwerkerschergen und haben die Drehknöppe eingebaut. Alles in meiner Abwesenheit. Als ich nach vollbrachtem Tagwerkt Heim kam, traf mich der Schlag, als ich sah, für welche Ausführung sich die Horde entschieden hat.

Absperrventile, die ich vielleicht an einem Wasserkraftwerkt vermuten würde, ragen jetzt in Küche und Bad in die eh schon viel zu beengt wirkenden Räume. Dafür, dass ich in fünf Jahren nicht einmal auf die Idee gekommen bin, das Wasser abzustellen, hätten es auch kleinere Exemplare der Gattung getan. Aber nein, die Rentnerkombo wollte sich wohl ein Denkmal setzen: in meinem Bad und meiner Küche. Geh´ fort!

Hier der Beweis (unübersehbar rechts im Bild):

Absperrventile

7. Dezember 2009

Ab heute treffen sich die Regierungschefs of the World in Kopenhagen, um zu verhandeln, wann die Welt am Arsch istwie die Welt gerettet werden kann. Schon im Vorfeld der Konferenz klangen die Chancen auf Erreichen substanzieller Ziele zur nachhaltigen Reduzierung des Ausstoßes von CO2 eher mäßig. Und so wirkt die Kampagne von Greenpeace International Communications eher als böse Prophezeihung, denn als Aufrütteln. Schön gemacht ist sie aber:

tck-angela-markel.preview

tck-barack-obama.preview

Quelle: AotW)

4. Dezember 2009

Joana Krupa (C) PETA

Bald nun ist Weihnachtszeit und alle Jahre wieder wandern unzählige plüschige und ach so zuckersüße Haustiere zuerst über den Ladentisch, dann unter den Weihnachtsbaum und anschließend – wenn ihr Kindchenschema verflogen ist – im Tierheim.
Die Tierschutzorganisation PETA sorgt passend zur Weihnachtszeit mit einer sexy Kampagne für Aufmerksamkeit. Das Fotomodel Joana Krupa wirbt pubicity-wirksam nackt dafür, Tiere nicht aus dem Zooladen oder einem Züchter zu beziehen, sondern aus einem Tierheim zu adoptieren.
Geschickt nutzt PETA wieder die Wirkung einer nackten Frau, um für mehr Tierschutz zu werben. Dadurch begeht die Organisation nicht den Fehler, mit gehobenem Zeigefinger und lahmer Floskelei Mitleid zu erregen. Manch ein Mann wird beim vorweihnachtlichen Anblick von Joana Krupa wohl warm um´s Herz.

3. Dezember 2009

Wenn man wie ich nach 9 Jahren freiwillig aus seinem angestammten Arbeitsumfeld aussteigt und sich für unbestimmte Zeit dem Branchenumfeld entzieht, löst man sich von gewachsenen, geschäftlichen Bindungen. Viele Schlachten hat man – meist miteinander – geschlagen, magere und fette Zeiten durchgestanden, Erfolg und Misserfolg geteilt. Und so mischt sich unter das Beenden der professionellen Beziehung auch der Verlust manch zwischenmenschlicher Komponente.
Um so angenehmer ist es, wenn man einen Weg findet, in entspannter Umgebung mit seinen zukünftigen Ex-Geschäftspartnern das gemeinsame Schaffen Revue passieren zu lassen und sich gegenseitig Dank für das Geleistete auszusprechen.
Quasi als Eingewöhnung auf fremde Kulturkreise zog es mich daher Richtung Nord-West ins Ammerland. Es tat gut, sich in der klaren, frostgeschwängerten Luft des Zwischenahner Meeres in die urigste Schenke, den “Spieker“, zum gemeinsamen Aalessen und Löffelschnapstrinken aufzumachen. Belohnt wurde ich von perfektem winterlich-frostigem Wetter und einem herzlich-warmen Auf Wiedersehen.

Hier eine kleine visuelle Auswahl von guten Gründen, sich mal ins Ammerland zu begeben:

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