20. November 2009

twidder
“tWidder”: zu adoptieren bei der HASENFARM

So ein One-Night-Stand kann böse Folgen haben. Man könnte sich ne fiese Krankheit einfangen, dem Beischläfer im am nächsten Morgen in nüchterndem Zustand gegenüber stehen – oder 9 Monate später ein quietschendes Baby im Arm halten, dass die Ähnlichkeit mit…ja wem denn….hat.

Genau das ist dem Twitter-Bird passiert, als ihn der langohrige Rammler in einem Moment der Unachtsamkeit beim Picken von Samen erwischte. Das Ergebnis flatterte heute in unseren Shop: der tWidder. Eine gekonnte Laune der Natur, getreu der Mendelschen Gesetze. Und nun, wo das Malheur passiert ist, freut sich der Mutant, mit Euch die Welt zu entdecken. Er kann hier abgeholt werden.

18. November 2009

messerstecher

Plötzlich und unerwartet standen wir hinter ihm. Er zuckte zusammen, drehte sich langsam in unsere Richtung und uns gefroh das Blut in den Adern – hingegen tropfte warmes Blut von seinem funkelnden Messer. Einen Augenaufschlag später war er verschwunden. Nur sein Opfer blieb zurück.

Also engagierten wir Profiler, die den Messerstecher von Hamburg zur Strecke bringen sollen. Das Fahndungsfoto hat uns freundlicherweise der großartige Maler & Grafiker KW Paulsen erstellt. Bei der Verteilung der Fahndungsbilder brauchen wir aber deine Mithilfe!

Auf der HASENFARM gibt es ab sofort nice Shirts, mit denen du das Fahndungsbild gut sichtbar tragen und somit maßgeblich zur Ergreifung des flüchtigen Täters beitragen kannst.

Messerstecher auf HASENFARM.com

hasenfarm_flyer

…zumindest auf dem Papier. Heute brachte der UPS-Bote ein 9-Kilo-Paket mit 10.000 Flyern, die ab Montag Hamburg fluten werden und den Bewohnern die HASENFARM und die Chance auf “Stylisches Rammeln” näher bringen soll. Be aware!


CAPITALISM: A LOVE STORY

Michael Moore ist zurück. Die Turbulenzen am Finanzmarkt, die Immobilienkrise haben ihn zurück auf den Plan gerufen. Ich hatte das Glück, seinen Film im Sneak Preview zu sehen.

Eines vorweg: Wer seine früheren Werke wie Fahrenheit 9/11 oder Bowling 4 Columbine nicht mag, den wird auch sein neues Werk kalt lassen. Moore ist wieder polemisch, sarkastisch, gespielt naiv, provokant und alles andere als objektiv. Aber genau desweg mag ich ihn und seinen Film.
Diesmal wird Moore zum Sprachrohr des von der amerikanischen Finanzkrise betroffenen Otto-Normal-Bürger an, der zum Obdachlosen oder entlassen wird. Moore legt klar und deutlich das Kernproblem der Gesellschaft frei: Geldgier.

  • Warum war es möglich, dass sich staatlich fitgespritzte Banken direkt nach dem Bail-Out Learjets und Prämien in Millionenhöhe leisteten? Weil das Finanzministerium von Banken geleitet wird.
  • Warum werden Menschen auf die Straße gesetzt, weil sie ihre Raten nicht mehr bezahlen können und anschließend verfällt das Haus?
  • Warum werden einst staatliche Gefängnisse privatisiert und dann wieder teuer vom Staat angemietet?
  • Warum sind Strafgefangene Wirtschaftsgüter?

Unterhaltsam ist das cineastische Werk von Moore nicht, dafür wirkt es nach und beantwortet Fragen, die sich viele vielleicht noch nie gestellt haben.

9. November 2009

butcher

So langsam solltest Du Dir Gedanken machen, was Du wem zu Weihnachten schenkst. Eine praktisch-stylische Ideen-Sammlung findest Du wie immer bei der “HASENFARM – Manufaktur für Fellersatzstoffe“. Egal, ob du oben gezeigte Schlachterschürze oder nice Tees für dich oder Freunde haben möchtest – jetzt schenk wir die auch noch dicke 15% Rabatt auf jedes(!!!) Teil.

5. November 2009

arte Tracks hat einen sehr schönen Beitrag über Banksy gesendet. Sollte man sich anschauen, um zu verstehen, dass bemalte Wände auch ernstzunehmende Kunst sind.

…denn unser neuer Homie Atze ist in da town. Was? Du kennst Atze nicht? Dann hast du quasi schon verloren, oder du klickst schnell hierhin, kommst deiner Liebsten zuvor und erkaufst dir seine Zuneigung.

atze

made and distributed by HASENFARM – Manufaktur für Fellersatzstoffe

“Ich als Einzelner kann doch eh nix bewegen”. Immer die gleiche Leier derer, die noch nie was von der Macht der Gruppe gehört haben. Kleiner Film zum besseren Verständnis:

How Organized Consumer Purchasing Can Change Business from carrotmob on Vimeo.

Carrotmob, namentlich in Anlehnung an Flashmobs entstanden, bezeichnet das Zusammentreffen von Leuten, die durch ihr zielgerichtetes Konsumverhalten nachhaltige Veränderungen in Industrie und Handel herbeiführen. In Berlin steigt demnächst der 2. Carrotmob. Wer Currywürste mag, sollte sich den Termin gut merken:

Dazu schließen wir uns zusammen und kauften und essen alle am 24. Oktober 2009 bei einem Imbiss eve&adam’s ein. 46% des von uns in dieser Zeit erzielten Umsatzes, werden dann dazu verwendet um diesen Imbiss energieeffizienter und nachhaltiger umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen.

(Quelle: Carrotmob Berlin)

Eine extrem clevere Idee, die es zu unterstützen gilt!

Ich stelle mir gerade vor, wie sich die Benzinpreise verändern würden, wenn plötzlich alle Privatpersonen eine Woche lang nicht an die Zapfsäulen fahren. Hey, lasst mich träumen!

16. Oktober 2009

Die Wiederbelebungsmaßnahme der deutschen Blog-Landschaft geht in die 2. Runde. Kai vom Style-Spion hatte bereits Anfang des Jahres die Idee, dass man seinen Bloglesern 5 interessante Blogs näher bringt, um so etwas Bewegung im eigenen Feedreader auszulösen. Die Aktion fand riesige Resonanz und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Teil II ankündigte. Heute ist´s wieder soweit und ich öffne für dich meinen Feedreader und verrate dir, wo ich super-gerne unterwegs bin.

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1 Song/day

An sich kein klassisches Blog in dem sich der Schreiber zu unterschiedlichen Themen äußert. Vielmehr ist 1song/day eine Fundgrube für phantastische Songs, die ich z.T. viele Jahre nicht mehr gehört habe oder noch gar nicht kannte. Die elektronische Ausrichtung der Musikauswahl kommt mir dabei sehr gelegen. 1song/day liefert meine täglichen 4 Minuten garantieren Zufriedenseins.

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osocio Weblog

“Social advertising and non-profit campaigns from around the globe” – ist der Untertitel des Blog. Da mühe ich mich nicht ab, um eine andere Formulierung zu finden. Ich verfolge dieses Blog bereits sei ca. 2 Jahren. Es gräbt beeindruckende Werbung und Aktionen aus, die auf die sozialen und umweltrelevanten Missstände aufmerksam machen. Ich bin stets beeindruckt mit welche aufwändigen Spots Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen für ihre Belange eintreten. Osocio ist mein tägliches Stück Wachrütteln und Augenöffnen.

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Urban Prankster

Die Stadt lebt. Urban Prankster spottet “pranks, hacks, participatory art, flash mobs, and other creative endeavors that take place in public places in cities across the world.”. Wenn Menschen beginnen den urbanen Lebensraum auf ihre eigene, kreative Art zu nutzen, kommen meist beeindruckende Aktionen dabei heraus. Wer Flashmobs mag, dem bietet Urban Prankster den geeigneten Aggregator. Urban Prankster ist mein tägliches Stück Rebellion gegen Normen.

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Showreelarchive

Was gibt es geileres (verzeiht den Ausdruck, aber is´doch wahr!) als sich die Showreels von Künstlern aller Couleur anzusehen. Geballte Kreativität in opto-akkustischer Synerie. Wie ein kleines Kind sitzt man da vor seinem Bildschirm und bekommt den Mund nicht mehr vor Staunen zu. Das Showreelarchive sammelt eben jene Präsentationsfilme und stellt damit einen Ort erstklassiger modern Art dar. Showreelarchive ist meine tägliche Ration Kreativität.

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XFuckerX

Flo Hauck sammelt in seinem Blog diverse Themen moderner Netz- und Lebenskultur und trifft dabei meinen Geschmack sehr gut. Er legt sich – ähnlich wie ich – nicht auf ein spezielles Thema fest, sondern schreibt, was ihm gefällt. Das Layout der Seite gefällt mir sehr gut und auch der sehr prekär gewählte Name zeugt von Mut zum Anders sein. XFuckerX ist mein täglich Ausflug nach Süddeutschland.

Fast jedes Kind hatte irgendwann einmal einen unsichtbaren Freund oder ein unsichtbares Haustier (bei manchen sind diese Unsichtbaren nie verschwunden, aber das gehört in die Abteilung “Psychische Dysfunktion” und nicht hierher).
Wie es aber aussieht, wenn plötzlich einige Dutzend Pseudo-Hundebesitzer mit ihren eingebildeten Freunden durch die Straßen laufen, dass zeigen uns die Macher von Improve Everywhere mit ihrem neuesten Projekt “invisible dogs“. An Spezialleinen befestigtes Hundegeschirr vermittelt den Eindruck, als gehen die Passanten tatsächlich mit einem Vierbeiner Gassi. Und beim Anblick dieser recht perfekt inszenierten Vorstellung fragen sich plötzlich auch die unbeteiligten Beobachter, ob bei ihnen selbst die Psyche noch ganz intakt ist.

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