21. März 2010

Wir haben auf unsere Beiträge zur Lage der Orang-Utans, der Nasenaffen und des Regenwalds überraschend positives Feedback über verschiedene Kanäle im Web erhalten. Unter anderem sind wir dabei auf eine ebenfalls unbedingt erwähnenswerte Kampagne der Organisation “Rettet den Regenwald e.V.” gestoßen.

Es ist psychologisch erwiesen, dass der Mensch erst dann in der Lage ist, Dinge zu begreifen, wenn er sie mit eigenen Augen gesehen hat.
Wen also interessiert beim Einkaufen von Schokoriegel, Pflegecreme o.a. schon der Regenwald, wenn er ihn noch nie gesehen hat?

Diese psychische Schwäche unseres Gehirns versuchen u.a. diese beiden einfachen e-cards auszuhebeln:

6_palmen_wald

(C) regenwald.org

1_anzeige

(C) regenwald.org

Wir empfehlen: Ausdrucken und neben den Spiegel im Bad kleben.

Weitere e-cards und Informationen rund um das Thema Regenwald finden sich unter www.regenwald.org

13. März 2010

Wir haben dieses großartige Video von unserem Homie Jan nicht etwa aus Sentimentalität oder um Euch zu ärgern hervorgekramt. Nein, wir finden, dass dieses Video mit die schönsten Bilder zeigt, die man so nur im tollen, knackig-frischen Schnee sehen kann.
Also, holt tief Luft, schnallt Euch an und wer nach dem Video doch noch Lust verspürt, die Bretter anzuschnallen, nur zu, noch habt ihr genug von dem festen Wasser!


OpenCut 2 – J. Paul from Silverado on Vimeo.

Michel Abdullahi laedt zum Kampf der Kuenste “Dead versus alive”. Wenn William Shakespeare einem wortgewandten Dichter des 21. Jahrhunderts gegenueber tritt, dann fliegen die Verben wie Geschosse, zersplittern Saetze in Wortfetzen und hinterlassen Reime Einschlagkrater. Unter dem Druck geballter Poesie entsteht Neues. So wie einst ungeheure Kraefte der Erde edle Diamanten schufen, entsteht jetzt hochkaraetige Lyrik.
Auch wenn wir Euch nicht persoenlich dort hinschleifen koennen, so legen wir es jedem Hamburger nahe, sich dieses Schauspiel livehaftig anzuschauen.
Wann: 15.01.2010 / 20:00 Uhr
Wo: Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
www: http://www.kampf-der-kuenste.de/

27. Dezember 2009

ansicht2
(C) Felix Augur

ansicht1
(C) Felix Augur

Nein, das ist keine Reaktion auf den gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009. Das ist reine Photoshop-Eye-Candy-Fiktion von Felix Augur, die noch vor der Vollkatastrophe der Regierungschefs entstand.
Anhand eigens aufgenommener Fotos vom Hauptbahnhof und der Mönckebergstraße entstand mit Hilfe von Photoshop und einer Menge Know-How eine Interpretation, wie Hamburg im Falle eines Klimawandels aussehen könnte. Da uns aber Vorstellungskraft und -wille für ein solches Naturereignis fehlt, betrachten wir lieber fasziniert die Bilder und fragen uns, wie hat er das wohl gemacht. Felix arbeitet in der Hamburger Agentur wuppdich.net. Hut ab!

25. Dezember 2009

shooter

Ich bin ganz klar dagegen, postweihnachtliche Anspannungen in Form von körperlicher Gewalt gegenüber den Peinigern zum Ausdruck zu bringen. Bei familiären Spannungen soll eine Runde Laufen im Park helfen, bei schrottgleichen Geschenken hilft der Kassenbon und in Abwesenheit des selbigen auch gerne der nette Verkäufer.
Demnach ist unser neustes Motiv unserer “HASENFARM” definitiv nicht aus einer Anspielung auf eine mögliche Problembewältigung zurückzuführen. Jedoch kann ein kuhles Shirt mit dem “SHOOTER” zum Familienessen im kommenden Jahr eine Quasi-Anarchie bedeuten. Also, lasst Euch inspirieren und checkt die Kollektion in unserem Shop.

Der “SHOOTER” ist übrigens Teil der K.W. Paulsen-Edition.

Michel Abdollahi lud heute stellvertretend für “Kampf der Künste” zum 7. Theater-Slam ins Schauspielhaus zu Hamburg. Beim Theater-Slam geht es, anders als bei Singer- oder Poetry-Slams, nicht darum, den besten Schauspieler des Abends zu küren. Eine Gruppe von Schauspielern stellen sich dem Publikum und improvisieren erfundene Darbietung. Dabei gibt das Publikum vor, zu welchem “Stichwort” improvisiert wird.

Besonders angenehm empfand ich neben der eigentlichen Performance, dass man den Schauspielern ansieht, wie sie um die und mit der Improvisation kämpfen. Damit unterscheidet sich der Slam vom eingeübten Bühnenstück durch eine Portion “Holpern”, die den Schauspieler sehr viel näher an den Zuschauer kommen lässt.

All jenen, die um Schauspielhäuser gerne einen größeren Bogen machen, kann ich nur empfehlen, sich auf das Abenteuer “Theater-Slam” einzulassen. Es hat meiner Empfindung nach nichts mit der klassischen Bühne zu tun und ist dennoch – oder gerade weil – eine beeindruckende Präsentation der schauspielerischen Fähigkeiten der Hauptakteure.

Gekürt wird am Ende des Abends übrigens die Kategorie, die bei den Besuchern am besten ankam. Die nächsten Slam-Termine in Hamburg findet man hier.

17. Dezember 2009

The Big Picture lässt das Jahr 2009 in beeindruckend-schockierend-holy-shit-brillianten Fotos Revue passieren.

Teil 1 // Teil 2 // Teil 3

6. Dezember 2009

2009 hat uns musikalisch wieder eine ganze Menge geboten. One-Hit-Wonder, an deren Namen ich mich heute nicht mal mehr erinnern kann, heavy-rotated Songs, die zum sicheren Abschalten führten und Verluste, die uns geschockt innehalten ließen. Neben diesen negativen Erscheinungen gab es aber auch wieder eine unheimliche Fülle an Songs, die dahin gehen, wo gute Musik hingehen soll: unter die Haut & mitten ins Herz.

2009 war ein Jahr in dem es wieder leichter wurde, sich mit guter Musik einzudecken. Noch bessere Online-Shops, noch mehr MP3-Angebote, noch intelligentere Weboberflächen mit cleveren Vorschlagssystemen. Wer Zeit hat, konnte sich in ein musikalisches Universum stürzen. Leider habe ich diese Zeit nicht und so verließ ich mich in diesem Jahr – wie in den Jahren zuvor – auf ein geschmacklich sicheres Team.:

Da steht an Position 1 das Kraftfuttermischwerk. Die Jungs haben mit in diesem Jahr wieder den Dub ins Ohr gebraten und so findet sich unter meinen Top 10 der ein oder andere Track, der auf deren Konto geht.
Weiterhin hörte ich regelmäßig das Fritz´sche Dreigestirn Anja Schneider, Shir Khan & die Nightflights mit Langenfeld sowie Herrmann & Hoffmann.
Last but not least sei Last.FM erwähnt, welches mir wunderbare neue/alte Tracks ins Ohr schob.

Anhand meines iTunes-Zählers und meiner YouTube-Favoritenliste (die aus Last.FM-Tracks zusammengebastelt wurde), habe ich meine persönlichen Jahrescharts ermittelt. Ladies und Gentlemen, meine Abräumer des Jahres 2009 sind:

4. Dezember 2009

Stell dir vor, dein Pullover nimmt auf, was du sagst. Stoffe, als Aufnahmegerät? Nein! Trikoton übersetzt Stimme in Mode.

Trikoton ist eine Designplattform für Produkte mit einer besonderen poetischen Wertigkeit. Die Frequenzen von Audiobotschaften werden dabei in einen binären Code für das Strickmuster umgerechnet. Zusammen mit einer thüringischen Strickerei haben Trikoton eine parametrische Webapplikation realisiert, um Mode zu erstellen – so einzigartig wie die menschliche Stimme selbst.

Auf der Webseite befindet sich ein Audio-Rekorder, den man 30 Sekunden lang mit allerlei Akustik füttern kann. Dieser transformiert das Gesprochene/Gespielte in eine Art Morse-Muster. Dieses Muster findet sich später auf das Kleidungsstück gestrickt wieder und verwandelt das Kleidungsstück in ein einzigartiges und individuelles Stück Mode.

Das Trikoton-Team hat es übrigens verdient geschafft, den Existenzgründerwettbewerb des bmi zu gewinnen! Respect!!!!

So sieht Gil Scott-Heron´s -”Where Did The Night Go” im “Trikoton”-Style auf deiner neuen Bekleidung aus:
trikoton

21. November 2009

bunker02

Ein Hochbunker ist quasi ein arrogant in die Luft gestreckter Fuck-Finger, der dem Angreifer quasi zuruft: “Komm doch und versuche mich zu zertrümmern – aber schaffen tust du´s trotzdem nicht”. Der Hamburger Hochbunker am Heiligengeistfeld hat viele Male gerufen und obwohl er wie auf einem Serviertablett steht, steht er auch heute noch mit seinen kolossalen Ausmaßen.

An diesem Donnerstag fand im Bunker, Deutschlands härtester Arena, der vom Kampf der Künste initiierte Poetry-Slam statt. Michel Abdollahi moderierte auf seine grandios-unkonventionelle Art durch den Abend und präsentierte mit den Battle-Poeten Bente Varleman, Mischael-Sarim Verrolet, Vincent Welt, Bleu Brode, Florian Cielslik, Dorian Steinhoff, Sulaiman Masumi, sowie Team & Struppi einen attraktiven Querschnitt durch moderne Textakrobatik. Letztere trugen den Siegerpokal – eine bereits halb geleerte Flasche Rum – mit einem beeindruckenden Duett nach Hause.

Zukünftig wird der Bunker-Slam jeden 3. Donnerstag im Monat stattfinden. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Kampf der Künste im Bunker anzusehen. Weitere Infos gibt es auf der Webseite bunkerslam.com.

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal