Michel Abdullahi laedt zum Kampf der Kuenste “Dead versus alive”. Wenn William Shakespeare einem wortgewandten Dichter des 21. Jahrhunderts gegenueber tritt, dann fliegen die Verben wie Geschosse, zersplittern Saetze in Wortfetzen und hinterlassen Reime Einschlagkrater. Unter dem Druck geballter Poesie entsteht Neues. So wie einst ungeheure Kraefte der Erde edle Diamanten schufen, entsteht jetzt hochkaraetige Lyrik.
Auch wenn wir Euch nicht persoenlich dort hinschleifen koennen, so legen wir es jedem Hamburger nahe, sich dieses Schauspiel livehaftig anzuschauen.
Wann: 15.01.2010 / 20:00 Uhr
Wo: Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
www: http://www.kampf-der-kuenste.de/

27. Dezember 2009

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(C) Felix Augur

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(C) Felix Augur

Nein, das ist keine Reaktion auf den gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009. Das ist reine Photoshop-Eye-Candy-Fiktion von Felix Augur, die noch vor der Vollkatastrophe der Regierungschefs entstand.
Anhand eigens aufgenommener Fotos vom Hauptbahnhof und der Mönckebergstraße entstand mit Hilfe von Photoshop und einer Menge Know-How eine Interpretation, wie Hamburg im Falle eines Klimawandels aussehen könnte. Da uns aber Vorstellungskraft und -wille für ein solches Naturereignis fehlt, betrachten wir lieber fasziniert die Bilder und fragen uns, wie hat er das wohl gemacht. Felix arbeitet in der Hamburger Agentur wuppdich.net. Hut ab!

25. Dezember 2009

shooter

Ich bin ganz klar dagegen, postweihnachtliche Anspannungen in Form von körperlicher Gewalt gegenüber den Peinigern zum Ausdruck zu bringen. Bei familiären Spannungen soll eine Runde Laufen im Park helfen, bei schrottgleichen Geschenken hilft der Kassenbon und in Abwesenheit des selbigen auch gerne der nette Verkäufer.
Demnach ist unser neustes Motiv unserer “HASENFARM” definitiv nicht aus einer Anspielung auf eine mögliche Problembewältigung zurückzuführen. Jedoch kann ein kuhles Shirt mit dem “SHOOTER” zum Familienessen im kommenden Jahr eine Quasi-Anarchie bedeuten. Also, lasst Euch inspirieren und checkt die Kollektion in unserem Shop.

Der “SHOOTER” ist übrigens Teil der K.W. Paulsen-Edition.

Michel Abdollahi lud heute stellvertretend für “Kampf der Künste” zum 7. Theater-Slam ins Schauspielhaus zu Hamburg. Beim Theater-Slam geht es, anders als bei Singer- oder Poetry-Slams, nicht darum, den besten Schauspieler des Abends zu küren. Eine Gruppe von Schauspielern stellen sich dem Publikum und improvisieren erfundene Darbietung. Dabei gibt das Publikum vor, zu welchem “Stichwort” improvisiert wird.

Besonders angenehm empfand ich neben der eigentlichen Performance, dass man den Schauspielern ansieht, wie sie um die und mit der Improvisation kämpfen. Damit unterscheidet sich der Slam vom eingeübten Bühnenstück durch eine Portion “Holpern”, die den Schauspieler sehr viel näher an den Zuschauer kommen lässt.

All jenen, die um Schauspielhäuser gerne einen größeren Bogen machen, kann ich nur empfehlen, sich auf das Abenteuer “Theater-Slam” einzulassen. Es hat meiner Empfindung nach nichts mit der klassischen Bühne zu tun und ist dennoch – oder gerade weil – eine beeindruckende Präsentation der schauspielerischen Fähigkeiten der Hauptakteure.

Gekürt wird am Ende des Abends übrigens die Kategorie, die bei den Besuchern am besten ankam. Die nächsten Slam-Termine in Hamburg findet man hier.

17. Dezember 2009

The Big Picture lässt das Jahr 2009 in beeindruckend-schockierend-holy-shit-brillianten Fotos Revue passieren.

Teil 1 // Teil 2 // Teil 3

6. Dezember 2009

2009 hat uns musikalisch wieder eine ganze Menge geboten. One-Hit-Wonder, an deren Namen ich mich heute nicht mal mehr erinnern kann, heavy-rotated Songs, die zum sicheren Abschalten führten und Verluste, die uns geschockt innehalten ließen. Neben diesen negativen Erscheinungen gab es aber auch wieder eine unheimliche Fülle an Songs, die dahin gehen, wo gute Musik hingehen soll: unter die Haut & mitten ins Herz.

2009 war ein Jahr in dem es wieder leichter wurde, sich mit guter Musik einzudecken. Noch bessere Online-Shops, noch mehr MP3-Angebote, noch intelligentere Weboberflächen mit cleveren Vorschlagssystemen. Wer Zeit hat, konnte sich in ein musikalisches Universum stürzen. Leider habe ich diese Zeit nicht und so verließ ich mich in diesem Jahr – wie in den Jahren zuvor – auf ein geschmacklich sicheres Team.:

Da steht an Position 1 das Kraftfuttermischwerk. Die Jungs haben mit in diesem Jahr wieder den Dub ins Ohr gebraten und so findet sich unter meinen Top 10 der ein oder andere Track, der auf deren Konto geht.
Weiterhin hörte ich regelmäßig das Fritz´sche Dreigestirn Anja Schneider, Shir Khan & die Nightflights mit Langenfeld sowie Herrmann & Hoffmann.
Last but not least sei Last.FM erwähnt, welches mir wunderbare neue/alte Tracks ins Ohr schob.

Anhand meines iTunes-Zählers und meiner YouTube-Favoritenliste (die aus Last.FM-Tracks zusammengebastelt wurde), habe ich meine persönlichen Jahrescharts ermittelt. Ladies und Gentlemen, meine Abräumer des Jahres 2009 sind:

4. Dezember 2009

Stell dir vor, dein Pullover nimmt auf, was du sagst. Stoffe, als Aufnahmegerät? Nein! Trikoton übersetzt Stimme in Mode.

Trikoton ist eine Designplattform für Produkte mit einer besonderen poetischen Wertigkeit. Die Frequenzen von Audiobotschaften werden dabei in einen binären Code für das Strickmuster umgerechnet. Zusammen mit einer thüringischen Strickerei haben Trikoton eine parametrische Webapplikation realisiert, um Mode zu erstellen – so einzigartig wie die menschliche Stimme selbst.

Auf der Webseite befindet sich ein Audio-Rekorder, den man 30 Sekunden lang mit allerlei Akustik füttern kann. Dieser transformiert das Gesprochene/Gespielte in eine Art Morse-Muster. Dieses Muster findet sich später auf das Kleidungsstück gestrickt wieder und verwandelt das Kleidungsstück in ein einzigartiges und individuelles Stück Mode.

Das Trikoton-Team hat es übrigens verdient geschafft, den Existenzgründerwettbewerb des bmi zu gewinnen! Respect!!!!

So sieht Gil Scott-Heron´s -”Where Did The Night Go” im “Trikoton”-Style auf deiner neuen Bekleidung aus:
trikoton

21. November 2009

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Ein Hochbunker ist quasi ein arrogant in die Luft gestreckter Fuck-Finger, der dem Angreifer quasi zuruft: “Komm doch und versuche mich zu zertrümmern – aber schaffen tust du´s trotzdem nicht”. Der Hamburger Hochbunker am Heiligengeistfeld hat viele Male gerufen und obwohl er wie auf einem Serviertablett steht, steht er auch heute noch mit seinen kolossalen Ausmaßen.

An diesem Donnerstag fand im Bunker, Deutschlands härtester Arena, der vom Kampf der Künste initiierte Poetry-Slam statt. Michel Abdollahi moderierte auf seine grandios-unkonventionelle Art durch den Abend und präsentierte mit den Battle-Poeten Bente Varleman, Mischael-Sarim Verrolet, Vincent Welt, Bleu Brode, Florian Cielslik, Dorian Steinhoff, Sulaiman Masumi, sowie Team & Struppi einen attraktiven Querschnitt durch moderne Textakrobatik. Letztere trugen den Siegerpokal – eine bereits halb geleerte Flasche Rum – mit einem beeindruckenden Duett nach Hause.

Zukünftig wird der Bunker-Slam jeden 3. Donnerstag im Monat stattfinden. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Kampf der Künste im Bunker anzusehen. Weitere Infos gibt es auf der Webseite bunkerslam.com.

20. November 2009

twidder
“tWidder”: zu adoptieren bei der HASENFARM

So ein One-Night-Stand kann böse Folgen haben. Man könnte sich ne fiese Krankheit einfangen, dem Beischläfer im am nächsten Morgen in nüchterndem Zustand gegenüber stehen – oder 9 Monate später ein quietschendes Baby im Arm halten, dass die Ähnlichkeit mit…ja wem denn….hat.

Genau das ist dem Twitter-Bird passiert, als ihn der langohrige Rammler in einem Moment der Unachtsamkeit beim Picken von Samen erwischte. Das Ergebnis flatterte heute in unseren Shop: der tWidder. Eine gekonnte Laune der Natur, getreu der Mendelschen Gesetze. Und nun, wo das Malheur passiert ist, freut sich der Mutant, mit Euch die Welt zu entdecken. Er kann hier abgeholt werden.

18. November 2009

messerstecher

Plötzlich und unerwartet standen wir hinter ihm. Er zuckte zusammen, drehte sich langsam in unsere Richtung und uns gefroh das Blut in den Adern – hingegen tropfte warmes Blut von seinem funkelnden Messer. Einen Augenaufschlag später war er verschwunden. Nur sein Opfer blieb zurück.

Also engagierten wir Profiler, die den Messerstecher von Hamburg zur Strecke bringen sollen. Das Fahndungsfoto hat uns freundlicherweise der großartige Maler & Grafiker KW Paulsen erstellt. Bei der Verteilung der Fahndungsbilder brauchen wir aber deine Mithilfe!

Auf der HASENFARM gibt es ab sofort nice Shirts, mit denen du das Fahndungsbild gut sichtbar tragen und somit maßgeblich zur Ergreifung des flüchtigen Täters beitragen kannst.

Messerstecher auf HASENFARM.com

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