Arte zeigte den von John Webster gedrehten Dokumentarfilm “Anleitung zur Katastrophe”. Der Dokumentarfilmer versuchte ein Jahr lang mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf den Konsum von Erdöl und Erdölprodukten zu verzichten, ohne ihren mittelständischen Lebensstil aufgeben zu müssen
Dieser Enthaltsamkeitsbeschluss mit dem Ziel, zur Weltverbesserung beizutragen, hat ungeahnte Folgen, aus denen ein überaus witziges, gesellschaftskritisches Protokoll entstanden ist. Die Familie lernt in diesem Jahr nicht nur, ihre eigenen Werte zu hinterfragen, zugleich werden auch ihre Willenskraft und das Familienglück selbst auf eine harte Probe gestellt.
Jeder, der auch nur einen Gedanken an die Zukunft unseres Klimas verschwendet, sollte sich diese durchaus unterhaltsame 60 Minuten ansehen, um zu verstehen…dass es uns Menschen niemals gelingen wird, unser Handeln so zu verändern, dass dieser Planet eine Überlebenschance hat. Das mag pessimistisch und hart klingen, aber mir kann keiner erzählen, dass die Mehrheit der Bevölkerung bereit ist, sich ebenfalls auf ein Experiment wie John Webster einzulassen.
Hier geht´s zum Film auf ARTE +7 (verfügbar bis zum 12.12.2009)
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schrieb am 6. Dezember 2009 um 14:27 Uhr:
Im Fernseher sah ich heute, dass es eine “kontrollierte Explosion” gab. “11 Arbeiter wurden verletzt” – hmm, da frage ich mich, wie das eine “kontrollierte Explosion” gewesen sein konnte. Ich hoffe das diese endlich das aus für die industriell genutzte Kernenergie ist. Der Glaube an die Beherrschbarkeit einer Kettenreaktion ist fassungslos. Wir sehen im Fernsehen zu, wie ein Block nach dem anderen unkontrollierbar wird. Aber zum Glück sind ja unsere Kraftwerke sicher, wenn es keinen terrorischtischen Anschlag gibt – wenn es keinen Luftangriff oder Absturz auf diese Dinger gibt, denn sie sind ja sehr toll aus der Luft zu erkennen und wenn es kein größeres Erdbeben gibt.