
Da das menschliche Gehirn zuweilen und mit zunehmender Betriebsdauer die Eigenart hat, seine Speicherkapazität zu verlieren, gehört in das Reiseequipment eine ordentliche Kamera, auch Fotoapparat genannt. Und so gab ich mich in den zurückliegenden Wochen hin und mutierte zum Fotoanalyst, Mechaniker, Techniker, Optiker und Marktanalyst. Möchte man ein multifunktionales Allround-Talent – quasi die optische Wollmilchsau – dann kann man alles machen, ausser ins Fotofachgeschäft zu gehen. Dort, beim Fachhändler, bekam ich die dümmlichste Beratung ever. Aber das nur am Rande.
Ich habe mich bewusst gegen eine Spiegelreflex-Lösung entschieden. Dagegen sprachen drei Gründe: Gewicht, Preis, Handlichkeit. Belastet eine Spiegelreflexkamera mit seinen 2 Wechselobjektiven und knapp 2 Kilo meine Schultern, leert der Anschaffungspreis hingegen meine Taschen. Wie oft musste ich schon hastig ein Objektiv wechseln, um festzustellen, dass das Motiv verflogen war, als ich endlich “schußbereit” war.
Schnell landete ich auf meiner Expedition durch Zeitschriften, Webseiten, Foren und Preissuchmaschinen in der Klasse der kompakten Super-Zoom-Kameras, auch Bridge-Kameras genannt. Diese verbinden die Eigenschaften einer Spiegelreflex (manuelle Einstellung, Monster-Zoom) mit den Eigenschaften der kleinen Kompaktkameras.
Und so fiel mein Augenmerk schnell auf den Spitzenreiter in dutzenden Test. Please welcome die nur 500 g schwere Sony DSC-HX1. Das kleine Monster und ich werden in den nächsten Wochen eine Menge Zeit miteinander verbringen, um dann, wenn es drauf ankommt, ein eingespieltes Team zu sein.
Unsere gemeinsamen Ergebnisse werde ich von Zeit zu Zeit auch hier veröffentlichen.
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