In knapp 2 Monaten ist´s vorbei, das easy Living in Deutschland. Dann heisst es, die Routinen zu durchbrechen und jeden Tag auf ein neues zu erleben und zu überleben. Was liegt an, 60 Tage vor dem Point of no return?
Technik:
Da ich nicht vor habe, mich gänzlich aus dem Jetzt zu verabschieden, rüste ich auf dieser Reise etwas auf. Neben Musikabspielgerät soll auch ein geeigneter Rechner mit dabei sein. Ich habe mir als Ziel gesetzt, nicht mehr als 15 kg Start-Gepäck dabei zu haben. Aufgrund des Fassungsvermögens meines Tatonka-Rucksacks halte ich momentan Ausschau nach einem Netbook. 10,2″ schmeicheln nicht nur Füllvolumen und Gewicht sondern auch meinem Geldbeutel. Nur an Windows XP als OS muss ich Macianer mich erst wieder gewöhnen.
Visuelle Dokumentationshilfe, sprich Fotoapparate: Hier habe ich mich schweren Herzens gegen die Mitnahme meiner digitalen Spiegelreflex entschieden. Bringt das gute Stück schon mit Standard-Objektiv stolze 900g auf die Waage, darf ich mit Teleobjektiv nochmals mit 500g Zusatzlast rechnen. Ganz zu schweigen von den Kosten. Zwei neue Objektive meiner Wunschklasse würden mit über 1.000 EUR zu Buche schlagen. Also habe ich mich entschieden, mir eine kompakte Super-Zoom zuzulegen. Im Moment schwanke ich zwischen der FujiFilm FinePix S100FS und der Sony Cyber-Shot DSC-HX1.
Wohnung:
Der Vermieter wird mich demnächst besuchen, um meine recht üppige Mängelliste auf Berechtigung zu prüfen. Zum Glück steht mir noch etwas Resturlaub zur Verfügung, den ich mit einer Grundrenovierung der Wohnung verbringen werde, da ich meiner Untermieterin jeglichen Streß mit zu greller Farbe und evtl. geplatzten Heizkörpern vermeiden möchte. Ausserdem wird der ein oder andere Monteur Mitten am Tag um Einlass bitten.
Amtliches:
Auf dieser Seite ist es erstaunlich ruhig. Da die Tickets schon da sind, bedarf es keiner weiteren Recherche. Mein erstes Reiseland ist festgelegt, das Folgeland ist auch schon sicher und so beschäftige ich mich derzeit nur mit der Abwicklung meines Jobs. Das Arbeitsamt hat mich gerufen und so werde ich demnächst in den für mich zweifelhaften Genuß eines Besuchs kommen. Da ich nicht ansatzweise die Unterstützung des Amts bei der Findung einer neuen Tätigkeit nach meiner Rückkehr in Anspruch nehmen möchte, sehe ich dem Termin zwiegespalten entgegen.
Gesundheit:
Der geht´s gut. Ein Komplett-Check steht noch auf meinem Zettel und auch meinem Zahnarzt möchte ich noch einen Besuch abstatten, bevor mit ein Eingeborener in Borneo mit der Machete den Backenzahn entfernen muss. In zwei Wochen gibt´s zudem noch die finale Dosis Viren in Form der 3. Impfstufe.
Über das Thema Finanzen schreibe ich in Kürze.
Verpasse keinen neuen Beitrag und abonniere unseren RSS-Feed oder unsere Twitter-News.














