Anlässlich des Projekt 52 mussten wir uns in die unangenehmen Gefilde der digitalen Bildarchive begeben. Hieß es doch “Schmutzig”e Dokumente hervorkramen. Denkt Mann bei “schmutzig” eher an zwischenmenschliche Interaktion oder die sonntägliche Autopflege, fällt dem kultivierten Mitteleuropäer irgendetwas mit Körperpflege ein.
Fotografisch beschäftigt man sich auf seinen Streifzügen eher selten mit Schmutz und Dreck, möchte man doch angenehme Motive für die Ewigkeit bannen. Welcher Hobbyfotograf wird schon zum gehypten Startfotografen, weil er Müll fotografiert hat. Wir?
Schmutz und Dreck werden dann interessant, wenn sich sich dort antreffen lassen, wo man – der Mitteleuropäer – sie nie erwarten würde. Und so standen wir in Neu Delhi auf einer Straße und blickten auf das Beitragsfoto – eine Müllhalde inmitten der Millionenmetropole. Es scheint, als hätte an der Stelle zuvor ein Haus gestanden, welches anstatt aufzubauen, als Müllhalde zweckentfremdet wurde. Die Kühe jedenfalls, scheint dieser übelriechende Haufen jedoch nicht zu stören.

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schrieb am 7. Mai 2009 um 11:58 Uhr:
Alter Schwede! Sehr gutes Bild zum Thema! Ich habe auf einer Reise nach Ägypten mal eine Müllhalde mitten im Nil fotografiert (der Straßenkehrer hat auf der Straße wunderbar sauber gemacht und dann den ganzen Sack die Uferböschung hinuntergeworfen, und das wohl schon seit längerem jeden Tag), das hätte ich auch gerne genommen, aber leider nicht in digitaler Form…
schrieb am 7. Mai 2009 um 14:42 Uhr:
Gelungener Beitrag zum Projekt…