Leidenschaft, als Wochenthema des Projekt 52, setzt sich bekanntlich aus den Worten “Leiden” und “schaft” zusammen. Es ist also etwas, dass im alten Sprachgebrauch Leiden schafft. Dennoch assoziieren wir mit dem Begriff das Positive.
Viel spannendert, als das Foto, ist möglicherweise die Interpretation des Leidenschaftlichen an sich, lässt sich doch alles, was wir tun, ins Leidenschaftliche steigern.
Dem Klassiker von Leidenschaft – die zwischenmenschliche Beziehung – musste in unserer Bildwahl die Leidenschaft nach guter Musik weichen. Besonders jetzt, wo die Festivalkalender den Feier-Campern die Sommerplanung auferlegen, schien es uns das passendesMotiv zu sein, einen Blick über den Campingplatz beim SPLASH-Festival 2007 auf der Halbinsel Pouch vorzustellen.
Während im Hintergrund die phatten Hip-Hop-Beatz über das flache Grasland wummerten, lagen die erschöpften Homies in ihren Zelten. Und wenn man sich dieses Foto in seiner Anmutung eines geräumten Schlachtfeldes ansieht, kann man von wahrer Leidenschaft für Musik und Festivals sprechen, denn wer tut sich so was schon aus 08/15-Laune an?

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schrieb am 19. April 2009 um 21:05 Uhr:
Festivalleidenschaft?
Wäre da nicht ein direktes Musikerfoto besser gewesen?
schrieb am 19. April 2009 um 21:58 Uhr:
Leidenschaft äußert sich ja in verschiedenen Wegen. Buncende Hip-Hoper habe ich auch, aber das Campen als Ausdruck der Leidenschaft für Festivals (Musik+Camping) drückt das gewählte Bild besser aus.
schrieb am 19. April 2009 um 22:11 Uhr:
Ich glaube auch, dass die Musik nur ein Teil der Leidenschaft für Festivals ist. Das Drumherum ist genaus wichtig. Schöne Stimmung dafür!
schrieb am 19. April 2009 um 23:38 Uhr:
OH ist das schön!! Ich war seit ewig nicht mehr auf einem Festival! Toller Beitrag!
schrieb am 19. April 2009 um 14:33 Uhr:
Stimmt, nach einem Regenguss ist alles klamm, die Nächte auf zu kurzen, zu schmalen und vor allem zu dünnen ISO-Matten lassen einen jeden dreh spüren, aber was macht man nicht alles für seine Leidenschaft