Mit Contrail die Straßen bemalen

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Bei oben gezeigtem Foto mag man auf den ersten Blick nicht glauben, dass es sich hierbei um ein neues Hilfsmittel zur Kommunikation unter Radfahrern handelt. Dennoch ist “Contrail” in der Tat ein verblüffendes System, wie Radfahrer untereinander kommunizieren können.

Contrail, so die Designer von Studio Gelardi,  ist ein Hilfsmittel, Fahrrad-Communities aufzubauen. Wobei der Begriff Community nicht ganz an jenen aus der Web-Gemeinde heranreicht. Vielmehr soll Contrail dafür Sorgen, dass sich Radfahrer untereinander schneller und sicherer ans Ziel bringen. Doch dazu muss man das Funktionprinzip verstehen:

Contrail ist eine kleine Dosierstation für Farbe. Diese wird beim Fahren auf den Reifen übertragen. Das Rad hinterlässt dadurch eine dünne Farbspur. Das Ziel ist, folgenden Radfahrern die eigene Fahrspur aufzuzeigen. Mit der Zeit entsteht so ein sicherer “Pfad” für Radfahrer. Unsichere Bereiche werden gemieden und sichere Hauptstrecken sind weithin für andere Radfahrer sichtbar. Im Grunde schafft Contrail nichts anderes als einen Trampelpfad auf Asphalt.

Dank des Herdentrieb-Phänomenes unter Menschen könnten bei ausreichender Nutzerzahl interessante und aussagekräftige Radrouten – besonders innerstädtisch – entstehen, die auch Verkehrsleitplanern bei ihrer Arbeit helfen. Zum Anderen müsste sich die Zahl der Unfälle reduzieren, werden doch kritische Verkehrsbereiche so mit der Zeit gemieden, bzw. Autofahrer durch den breiten Farbstreifen gewarnt.

Das Produkt wurde

Die technische Funktionsbeschreibung:
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So könnte das Gerät aussehen:
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