…nur springen müssen wir noch selber. Aber keine Angst, es gibt ja noch diese Spezies Mensch, die uns das Leiden erleichtern soll. Und eben ein Exemplar dieser in Weiß gekleideter Zunft hat unten abgebildete Diagnose gestellt. Wie schnell kann es eigentlich gehen, anstatt Aspirin Arsen verschrieben zu bekommen?
Also, immer gut checken, was da auf den Zetteln steht, die die Ärzte verfassen – vorausgesetzt, man kann sie lesen.

Es handelt sich hierbei offenbar um eine Beschreibung der Symptome einer Blinddarmentzündung.
Und wieder stellt sich an dieser Stelle die Frage, warum es keinen – sagen wir mal – TÜV für Ärzte gibt? Jedes noch so unbedeutende und ungefährliche Produkt, welches auf dem deutschen Markt dem Verbraucher angedreht werden soll, benötigt umfangreiche Zulassungschecks, muss cm-dicken Verordnungen und Unbedenklichkeitserklärungen bestehen. Monatlich loben oder prangern diverse Test-Institute in Zeitschriften aktuelle Produkte an, Service wird geprüft und Kundenfreundlichkeit bewertet. Nur die Ärzte, die arbeiten unbeobachtet von externer Qualitätssicherung im stillen Kämmerlein weiter.
Wie oft würden wir eigentlich von Stromschlägen durch nicht-geprüfte technische Spielereien durchschossen werden? Und wie oft sind wir beim Arzt?
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schrieb am 2. April 2009 um 21:43 Uhr:
Oha! Man kanns kaum entziffern, was es da zu Essen gab….
schrieb am 2. April 2009 um 22:49 Uhr:
Ein Formular mit Schreibmaschine ausfüllen ist aber auch gemein. Haben die Ärzte doch so lange an ihren unleserlichen Schriften geübt.
schrieb am 2. April 2009 um 22:29 Uhr:
Eher nicht. Die Blinddarmentzündung hat den “DS” (Druckschmerz) im rechten Unterbauch. Vermutlich eher eine gemeine Enteritis DD (Differentialdiagnose) Divertikulitis.
Aber so etwas kommt herasu, wen man su shcnell tippt, weil man nur noch 5 Min pro Patiebt zur verfügung hat.
schrieb am 2. April 2009 um 00:23 Uhr:
@Elmar: Auch wenn man nur 5min Zeit hat sind “kotzübel” und “Möhrchen” äußerst unprofessionell und nicht mit Zeitmangel zu erklären.
schrieb am 2. April 2009 um 01:11 Uhr:
“Kotzübel” und “Möhrchen” kann man durchgehen lassen, finde ich. Ist wenigstens richtig geschrieben.
Bei der “Zitroonengerassuppe” und “shclöecht” können einem jedoch Zweifel kommen.
schrieb am 2. April 2009 um 11:52 Uhr:
das ist doch mal eine Anamnese….den Verlauf und die Symptomatik sehr erfrischen dargestellt…da wird so der ein oder andere geschmunzelt haben,so wie ich…
lobenswert ist jedoch die machinelle Erstellung der Dokumentation…man kann sie wenigstens, mit vielem kreativen Einsatz, lesen.
und da muss ich Elmar auch zustimmen…heute hat man grösstenteils leider keine Zeit mehr für den Patienten…und der TÜV für Ärzte=(ein nicht unwesentlicher Anteil) sind das nicht die Schwestern und Pfleger, die soweit das Fachwissen vorhanden ist, Anordungen hinterfragen,wenn sie nicht ganz nachvollziehbar sind???