
Dass bei den Freunden östlich des Urals manchmal die Kälte und Einsamkeit wirre Auswüchse treibt, wissen wir nicht erst seit Potemkin gefakte Dörfer gebaut hat. Jetzt hat Russland eine Miss-Wahl der Extraklasse veranstaltet. Gewählt wurde: Miss Atomic, also Miss Nuklearkraft. Dank Tschernobyl bekommt dieser Wettbewerb einen besonders skurilen Touch.
Bereits seit 2004 stellt sich eine bunte Auswahl an jungen Mädchen dem Urteil.
Aber so ganz ohne politischen Hintergrund läuft es auch nach lüften des Eisernen Vorhangs nicht ab. Ziel der Miss Wahl ist laut Ilya Platonov, dem Chef von Nuclear.Ru: “We want to show the general public that the nuclear industry is an industry like any other… Ordinary people work in it, including young, attractive women.” (Quelle: Spiegel). Anhand der Attraktivität der Mitarbeiter definiert sich die Normalität der Atom-Branche. Vollkommen klar.
Wer sich noch ein wenig über die Teilnehmer der Wahl 2009 belesen möchte, kann dies, soweit er des Kyrillischen mächtig ist, hier tun.
(via IloveGraffiti)
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schrieb am 18. März 2009 um 09:49 Uhr:
[...] Pro ist, ist auch Kontra. Greenpeace versucht mit dieser Werbung auf die Gefahren von Atomkraft [...]