Da hat das Oberhaupt der katholischen Kirchen in seinen Gemächern wohl beim Schreiben seiner Ansprache zum Jahresende anstatt des Weihrauchs zu Crack gegriffen. Dessen psychische transformierende Wirkung äußerte sich am heiligen Abend, als der Papst den Quell allen Übels auf der Welt entlarvte: die Homosexuellen. Nein, nicht Bush, Cholera oder Klimawandel bedrohen den Fortbestand der Menschheit, es sind die Schwulen und Lesben. Mit seinen Aussagen wie “Nicht der Mensch entscheidet, nur Gott entscheidet, wer Mann und wer Frau ist.” und das Homosexualität “eine Selbstzerstörung des Menschen und die Zerstörung von Gottes Werk selbst” ist, nimmt uns der Papst mit auf eine Zeitreise, als Hexen verbrannt bzw. Schwule und Lesben vergast wurden.
Ja, dieser Tage geht so manch kosmopolitischem Deutschen der Spruch “Wir sind Papst” nur schwerlich über die Lippen. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, welche Rolle die Kirche in der heutigen Zeit spielt. Es geht nicht um Bekämpfung von Not, Elend, Krieg, Hunger, Korruption und sonstigen Taten des Bösen – es geht um das Einmischen und das Intimste eines jeden Menschen – seine Liebe und Sexualität. Damit hat der Papst der Kirche zum heiligen Feste ein solches Eigentor geschossen, dass es weit länger als bis zu Ostern dauern wird, sich davon zu erholen.
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schrieb am 25. Dezember 2008 um 14:24 Uhr:
New blog post: Papst Benedikt fordert Hexenverbrennung http://tinyurl.com/8kjnce
schrieb am 25. Dezember 2008 um 14:24 Uhr:
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schrieb am 25. Dezember 2008 um 14:27 Uhr:
Naja, man muß doch sagen.. besser Hexen als Hasen, oder?
Frohe Weihnachten!
Wer an den Papst glaubt, ist eh selber schuld.
schrieb am 25. Dezember 2008 um 14:28 Uhr:
Yes! Da hast du Recht – in allerlei Hinsicht!
Dir auch schöne Weihnachten!
schrieb am 25. Dezember 2008 um 10:54 Uhr:
Gestern lief im ersten deutschen Fernsehen ein erschreckender und sehr grausamer Bericht über Hexerei in Kenia.
In meinem bisherigen Leben habe ich noch nie gesehen, dass die Medien tatsächlich gezeigt haben, wie jemand hingerichtet wird- bis gestern.
Im Fernsehen hat man gezeigt wie Dorfbewohner einem kleinen Jungen, durch Sprünge in den Nacken, das Genick gebrochen haben. Ferner zeigte man wie Frauen bei lebendigem Leibe in Feuer geworfen wurden.
Ich habe noch nie so etwas grausames gesehen.
Fehlende Bildung und die Erhaltung alter Traditionen sind ausschlaggebend für diese schrecklichen Taten.
Die Regierung will davon nichts wissen und tut so, als würde es nicht geschehen.
Zum Glück leben wir in einem aufgeklärten Europa.
P.S.:
Der Papst ist in unserer heutigen Gesellschaft wirklich unwichtig geworden. Kaum einer hat so einen starken Glauben, dass man an all das glaubt was das Oberhaupt der Kirche erzählt.