Dub-Gründer im Interview: Moritz von Oswald

Plattenspieler
“turntable” by tj scenes

Wer anfang der Neunziger über die tieffrequenten Platten mit dem “M” auf dem Label oder die transparent-marmorierte “Basic Channel”-Scheiben stolperte, dem fiel es schwer, Informationen jenseits der Platten, über die Künstler im Hintergrund, zu finden. Zwar wusste man, dass die Produktionen aus dem Hardwax-Umfeld aus Berlin kamen, auch wenn sie die Ritzungen eines Larry Heard aus Detroit enthielten. Bis zum Namen der Produzenten kam man dank Hörensagen maximal auch noch. Mark Ernestus und Moritz von Oswald waren die Schöpfer, dieser neuen, Dub genannten Musik. Dann war aber schon Schluß mit Informationen. Keine Fotos, keine Interviews.

Jetzt öffnet die Red Bull Music Academy ihr Videoarchiv von Sitzungen und Workshops der letzten Jahre. In den bis zu zweieinhalb-stündigen Clips kommen neben jenem Moritz von Oswald Protagonisten wie Wolfgang Voigt, Chez Damier und Theo Parrish beim Beantworten von Fragen zu Wort.

Moritz von Oswald ist übrigens auch in der neu erschienen Groove im Interview vertreten und erläutert dort die Gründe für die Verschleierung seiner Identität und die neue Offenheit gegenüber den Medien.

Moritz von Oswald
Wolfgang Voigt
Theo Parrish
Chez Damir
Derrick May
Carl Craig
(comming soon)
und viele mehr

Zeit mitbringen!


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