
“Starbucks Shmarbucks” by miskan
Kurz nach der Jahrtausendwende verbrachte ich eine Woche in London. Ein Erlebnis, was mir heute noch allgegenwärtig ist, war mein erster Besuch bei Starbucks. Der leckere Kakao und der doppelte Schokomuffin waren, als ob mir Engel auf die Zunge pissten. Es hat seine Zeit gebraucht, bis die Lecker-Schmecker-Kette ihr halbes Dutzend Filialen in Hamburg eröffneten. Aber so gut wie an der Themse schmeckt´s an der Alster halt nicht.
Und nun schießt sich die Kette komplett ins Abseits. Aufgrund angeblicher hygienischer Gründe verschwendet Starbucks in allen weltweit 10.000 Filialen Wasser. Aller 83 Minuten könnte man mit der Menge ein komplettes olympisches Schwimmbecken füllen. Am Ende des Tages sind 23 Millionen Liter Wasser sinnlos vergeudet.
Also werde ich mir meine Muffins zukünftig selber backen und meinen Kakao selber kochen. An Starbucks führt für mich vorerst jeder Weg vorbei. Unzeitgemäßer Umgang mit Ressourcen gehört verboten.
(via Telegraph)
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schrieb am 16. Oktober 2008 um 20:16 Uhr:
Andere verschwenden oft Wasser mit schlechtem Kaffee
Nein, was machen die denn mit dem Wasser?
schrieb am 16. Oktober 2008 um 20:35 Uhr:
Lt. Aussage des managements dient der Wasserfluß der Minimierung von Keimen im Wasserhahn.
schrieb am 16. Oktober 2008 um 03:53 Uhr:
Aber haben die von Starbucks denn nicht nur sich selbst damit angeschissen?
Ich meine,sie bezahle für das den ganzen Tag duchlaufende Wasser,welches sie kaum nutzen;aber dieses wird doch durch Rohre weitergeleitet,kommt dann in der jeweiligen Kläranlage an und wird so doch nicht verloren?
Oder nicht? So sicher bin ich da auch nicht,aber ist mir grad so aufgefallen.