Unternehmenskommunikation – 3. Teil

Heute ein aktuelles Fundstück aus der Arbeitswelt, welches sich zu lesen lohnt.

Hallo lieber Bienenstock,

wie jede Saison liegt es wieder an der Arbeiterameise Klaus* die Lieferanten mit Katalogen auszustatten. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn ihr mir die Daten für die Anschreiben zur Verfügung stellt. Also lasst uns alle danach streben brüderlich/schwesterlich (wollen den Rüdiger* ja nicht vergessen) mit Herz und Hand, die Lieferanten mit dem super-duper Katalog auszustatten.
Nun gebe ich zu, dass ich diese Saison echt früh dran bin. Doch aufgrund meines persönlichen enggefassten Terminplan (“Deutschland sucht das Supertalent”/ “Erstes Staatsexamen” und “Die Auswanderer XXL”), sende ich meine Anfrage schon in KW 40.
Der Versand geht aber frühestens ab KW 49 los und so bleibt euch noch genügend Zeit die Liste zu aktualisieren.

Bitte wie immer folgendes beachten:

  • Angehängte Excelliste als Basis benutzen.
  • Bitte pro Bereich nur eine Korrekturfassung zurück (Also mal wieder Kommunikation mit dem Sitznachbar betreiben)
  • Neue Lieferanten bitte rot markieren (könnt auch grün nehmen um mir Heimatgefühle zu vermitteln)
  • Bitte in der Liste notieren wie viele Kataloge der Lieferant bekommen soll
  • Und der wichtigste Punkt: Gemecker über die Excelliste werden kommentarlos in den Papierkorb verschoben!

Ich setze mal die Deadline auf den 01. Dezember 2008.

So habt Ihr dann alle den Kopf frei, um Weihnachtsgeschenke für eure Liebsten zu kaufen (Oder in Jakobs* Fall: Einen Aschenbecher für Mutti aus Fimo zu kneten) und auf dem Weihnachtsmarkt mal so richtig die Rübe mit Glühwein voll zuhauen. Sollte Euch mal der Gedanke kommen: “Mensch der Klaus*, wie kann ich mich mal für seine Weitsicht und Engagement bedanken?”, dann lautet die Antwort: “Ein Freigetränk auf der nächsten Weihnachtsparty”. Dies hätte zweierlei zur Folge. Zum einen, kostet euch das nichts (Mehr Geld für Töpferscheiben oder Krapfen) und zum zweiten könnten wir dann Huxley bestätigen. Dieser schreibt nämlich “Kultur ist ein sehr dünner Firnis, der sich leicht in Alkohol auflöst”.

Ich freue mich auf Eure tatkräftige Unterstützung und wünsche gemütliche Herbstabende.

Bis die “blauen”-Tage (Phase nicht Pegel)

Der Klaus*

*) Namen vom Autor geändert


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