How to: die GEMA in den Wahnsinn treiben – Johannes Kreidler

Der Aktionskünstler und Komponist Johannes Kreidler fuhr heute morgen um elf Uhr bei der GEMA in Berlin vor. Er tat dies, um sein Werk “product placements” ordnungsgemäß anzumelden. So muss man das als Künstler nämlich machen, da sein Werk Samples anderer, GEMA-betrete Musiker enthält. An sich ein Vorgang, den niemand so wirklich interessiert. Kreidler jedoch nutzt für sein “Musikstück” sagenhafte 70.200 Fremdsamples. Und weil die GEMA den Hals normalerweise nicht voll kriegen kann, hat sie nun den Salat.

Wie sich die Verantwortlichen der GEMA aus dem medialen Interesse zu lavieren versuchten, liest man am besten bei Julia Seeliger.

Der Hintergrund zur Aktion in multimedialer Form:

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Update: Scheinbar ging die Aktion letztendlich noch völlig in die falsche Richtung los – nämlich retour nach Hause.