Ich möchte an dieser Stelle einen kleinen Einblick in die technische Umgebung des HASENFARM-Blogs gewähren. Gerade Blog-Novizen schauen häufig beeindruckt in ein Blog und fragen sich, wie der oder die das bloß alles so schön hinbekommen hat. Die ganzen Funktionen und die kleinen Spielereien. Dass sog. Plugins das Basistool Wordpress in seinem Funktionsumfang erweitern, ist wohl bekannt. Nur welches Tool kann was? Durch die Fülle der Plugins kann man sich durcharbeiten, oder man trifft auf einen Beitrag wie diesen, der die persönlichen Präferenzen des Betreibers offenlegt.
Die genannten Plugins gefallen und helfen mir, das Blog so zu betreiben und erscheinen zu lassen, wie ich es mag. Es gibt sicher bessere, höhere, weitere Plugins geben – aber ich bin mit diesen bisher gut gefahren. Der 1. Teil beschäftigt sich mit dem Blick hinter die Kulissen. Demnächst gibt es noch die beliebtesten Plugins für das Frontend.
Akismet

Akismet tötet Spam! Er identifiziert Kommentar-Spam und ermöglicht dem Nutzer, potentiellen Spam manuell freizugeben.
FeedBurner FeedSmith

Dieses Plugin leitet den original WordPress-Feed (www.deinblog.de/feed) zu deinem Feedburner-Feed um. Damit kannst du leichter die Entwicklung deine Feedabonentenzahl verfolgen und der Counter von Feedburner sieht ggf. auch nicht mehr so mager einstellig aus.
Flexible upload

Das standardmäßige Bild-Upload-Tool von WordPress hat mich von Anfang an genervt. Als potentiell fauler Nutzer, möchte ich komfortabel meine Bilder hochladen und in den Beitrag einfügen. Das Plugin passt die Bilder beim Upload einer definierten Größe an, es erstellt automatisch Thumbnails und hilft beim Einbinden in den Beitrag. So können Bildunterschrift, Ausrichtung und Anzeigegröße festgelegt werden. Es ist ebenfalls möglich, ein Wasserzeichen einrechnen zu lassen und mehrere Bilder gleichzeitig hochzuladen.
Follow URL
Dieses Plugin entfernt das so genannte “nofollow”-Attribut, dass WordPress heimlich an die Links pappt, die in den Kommentaren stehen. Das “nofollow”-Attribut sorgt dafür, dass Suchmaschinen-Spider Links nicht verfolgt.
Google Sitemaps
Der Generator erstellt in definierten Zeitabständen eine Sitemap im XML-Format und sendet diese automatisiert an Google.
Lighter Menus
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Die standardmäßig in Wordpress vorgesehene Menüstruktur kann beim Einsatz von vielen Plugins schnell zu Verwirrung führen. Lighter Menüs wandelt die Menüstruktur in sog. Drop-Down-Menüs um. Damit hat man alle Funktionene von Wordpress bequem und einfach im schnellen Zugriff.
Simple Tags
Ein unheimlich wichtiges Plugin für mich, da es die Vergabe von Tags deutlich vereinfacht (automatischer Tag-Vorschlag anhand des verfassten Beitrags ) und bei ordentlicher Tag-Vergabe im Frontend passende Artikelverweise anzeigt. Ferner enthält es ein Widget für Tag-Clouds und ermöglicht die Massenbearbeitung und -verwaltung.
Spam Karma 2
Doppelt hält besser. Neben Aksimet sorgt auch Spam Karma 2 zum Aufspüren und Eliminieren von Spam.
Twitter Tools
Ein umstrittenes Plugin. Es sendet Tweets (Kurznachrichten) direkt aus Wordpress zum Twitteraccount. Neben manuellen Kurznachrichten kann das Tool auch automatische Mitteilungen versenden, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wurde oder ein bestehender verändert wurde.
WordPress Database Backup
Ein Must-Have. Auch wenn der Hoster noch so zuverlässig ist, eine Datenbankkopie kann Nerven sparen. Neben manuellen Sicherungskopien kann man auch ein automatisches Backup zu vordefinierten Zeiten konfigurieren.
WP-UserOnline
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Dieses Tool zeigt im Tellerrand an, wer sich gerade in deinem Blog tummelt. Es unterscheidet nach angemeldeten Benutzern, Gästen und Bots, die gerade dein Blog crawlen. Zudem enthält es noch ein Widget bereit, welches die aktuelle Besucherzahl auch im Frontend anzeigt.
Ich hoffe, Euch hat der Einblick hinter die Kulissen gefallen und vielleicht ist das eine oder andere Plugin dabei, dass ihr schon immer gesucht habt.
Habe ich ein absolutes Must-Have vergessen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr in den Kommentaren Eure Empfehlungen hinterlasst.
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schrieb am 29. August 2008 um 14:35 Uhr:
Der WordPress-eigene Bilderuploader reicht mir aus, auch wenn es nicht so komfortabel ist.
Mit Akismet bin ich sehr zufrieden, es hat eine große Zuverlässigkeit.
Ich bin aus unterschiedlichen Gründen der Auffassung, die Anzah der installierten Plugins möglichst gering zu halten.
Die Hoffnung auf ein “schlankes” WordPress habe ich immer noch
schrieb am 29. August 2008 um 13:50 Uhr:
Das Karma Plugin mag ich nicht. Was viel besser ist, und auch Userfreundlicher, ist das Plugin YAWASP das verschluesselt die Eingabefelder.
Und Danke fuer das Lighter Menues Plugin das kannte ich noch nicht. Sieht sehr schick aus.
schrieb am 29. August 2008 um 19:00 Uhr:
[...] beeinflussen und die Handhabung der Seite für die Besucher erleichtern. Wie auch schon im ersten Teil, gibt es eine Fülle weiterer Plugins, die hier keine Erwähnung finden. Falls wir uns deiner [...]
schrieb am 29. August 2008 um 22:57 Uhr:
Sehr feine übersicht. Vor allem das Bilduploadplugin scheint eine sehr gute alternative zu der doch recht schwachen wordpress-bilduploadfunktion sein. aber auch sonst waren einige interessante dinge dabei (und v.a. verstehe ich jetzt endlich, warum das nofollow-plugin so beliebt ist).
m
beste grüße
johannes