Mann, was geben wir (Deutschland) da wieder mal für ein Bild ab? Da kommt Friedensnobelpreisträger und religiöses Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, zu Besuch nach Deutschland und kein ranghohes Staatsoberhaupt möchte auch nur im selben Satz mit ihm erwähnt werden – so scheint es.
Frau Kanzlerin ist auf einem anderen Kontinent und Aussenminister Steinmeier bei PutinMedwedew (ach, ist eh das selbe). Auch der Bundespräsident meidet den Staatsgast wie der Teufel das Weihwasser. Nur die B-Politiker dürfen ihn hofieren. Wäre ja auch zu dumm, wenn sich der Dalai Lama mangels Gastgeber allein durch die Bamberger Altstadt kämpfen müsste.
Das Verhalten der deutschen Führung signalisiert ein weiteres Mal indirekt die Macht Chinas. Nach dem letzten Besuch des Dalai Lamas war die Deutsch-Chinesischen Beziehung stark unterkühlt. Und jetzt, wo das von ihm vertretene Volk den Aufstand gegen die Unterdrückung probt verkrümelt man sich lieber, als Stellung zu beziehen. Könnte ja Auswirkungen auf monetäre Rahmenbedingungen haben.
Nennt man das jetzt politisch korrekt oder feige?
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