Ja, ich bin jetzt auch bei Twitter. Was soll man bei diesem Osterwetter machen. War ja alles dabei – von Sonne über Regen bis zu Schnee. Kalt war´s immer. Zu schreiben hatte ich auch nichts. Alle Projekte abgeschlossen, die Wohnung aufgräumt.
Also habe ich mich bei Twitter angemeldet. Ich wollte wissen, worüber die anderen reden. Und was nun? Ich weiß es nicht! Ich bin jemandem gefolgt, mir ist jemand gefolgt. Was habe ich jetzt davon? Die Ver- und Gefolger kenne ich auch ausserhalb Twitters. RSS nennt sich das dann. Gut, ich weiß jetzt, wer wann, was im TV gesehen hat oder gerade sieht. Oder was der Andere gerade macht. Und ich kann den Anderen schreiben, was ich gerade mache – meistens: den Anderen schreiben. Aber was hilft mir das, was hilft den Anderen das? Welche Vorteile ergeben sich daraus? Ist das Übermitteln von Tätigkeiten nicht eher belanglos und zeitverschwendend?
Da in diesem Beitrag mehr Fragezeichen als Antworten sind, nehme ich mal an, Twitter bringt mich nicht weiter und wird demnächst um einen Account erleichtert sein. Aber den Colorwar 2008 werde ich dann noch als passives Mitglied begleiten.
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schrieb am 24. März 2008 um 18:21 Uhr:
Genaus so sieht´s aus – sinnlos