Es gibt Vergünstigungen für Mitarbeiter. Sei es ein Bonus für Fitnesscenter, die Subventionierung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Nutzung des hauseigenen Fuhrparks. Eines sei vorweg gesagt: diese Leistungen sind freiwillig und einmal angeboten, besteht kein Anspruch auf zukünftiges Angebot.
Was soll aber ein Mitarbeiter davon halten, wenn er für den selben Kleintransporter plötzlich satte 10% mehr ausgeben muss, obwohl seine letzte Gehaltsrunde im untersten einstelligen Bereich verlief? Wenn er als Begründung hört, dass die Freikilometer von 300 auf 500 angehoben wurden, scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Dumm nur, dass in Firmenwagen das Führen eines Fahrtenbuches vorgeschrieben ist. Und so erfährt der Mitarbeiter, dass in der Gesamtlaufzeit des Fahrzeuges gerade mal ein Mitarbeiter die ehemalige Freigrenze überschritten hat. Und da war es wieder – das Schlupfloch, den eigenen Angestellten auch noch den geldwerten Vorteil verdeckt abzudrehen.
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