Der hippste Schrei bei der Anfahrt zum Apres-Ski sind in diesem Jahr Skihelme und Körperprotektoren für BeschränktmotorikerLaien und semiprofessionelle Pistenjäger. Während bis vor Kurzem die Pisten teils mit, teils ohne Erfolg von Stirnbändern vor einer zu großen Haarflut bewahrt wurden, wird der Fiffi jetzt von speziellen Ski- und Snowboardhelmen vor UV- und Baumkontakt geschützt. Übersensible nutzen Anzüge, die in Klasse und Masse einem Schutzanzug für Rennfahrer entsprechen. Und da haben wir es, das Problem:
Während der gewöhnlicheApres-Skibegeisterte in vergangenen Tagen über die Pisten bretterte, konnte er sich überlegen, wie es sich anhört, wenn sein Oberschenkel durch die Kollission mit einem im Weg stehenden Baum oder Skifahrer zersplittert. Weise Zeitgenossen drosselten das Tempo und waren froh, dass der weiche Schnee Schlimmeres zu verhindern wusste. Heute hingegen ist man gut geschützt. Da kann man endlich die Piste hinabjagen, wohlwissendhoffend, dass im Fall eines Unfalles die Hightec-Uniform die real gewordene Hand Gottes ist. Wehe dem, der sich einem solchen Geschoß ungepanzert in den Weg stellt.
Liebe Bergwacht, mich würde am Ende der Saison interessieren, ob sich die Zahl der Kollissionen mit Verletzungen erhöht hat.
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schrieb am 28. Januar 2008 um 23:39 Uhr:
[...] das unpolitische und menschliche Thüringen und Deutschland überhaupt schockiert ist. Habe ich in diesem Artikel eher humoristisch auf die Notwendigkeit von Schutzausrüstung hingewiesen, zeigt sich anhand dieses [...]