Im Rahmen des Nichtraucherschutzes wird derzeit darüber debattiert, wie man mit den Drogensüchtigen umgehen muß. Auch Unternehmen stellen sich die Frage. Ich bin Nichtraucher und reagiere bewußt auf Rauch als Gesundheitsrisiko. Ich habe mal drüber nachgedacht.
Der Weg geht dahin, das Rauchen überall zu verbieten. Ist das richtig? Sollte man nicht vielmehr die unerwünsche Belästigung von Nichtrauchern durch Raucher abschaffen? Der derzeit angestrebten Nebeneffekt, dass viele Raucher aufgrund des Ausschlußes aus der Öffentlichkeit freiwillig das Rauchen beenden, könnte durch erhöhte Steuerbelastung von Zigaretten (z.B. 10 EUR/Schachtel) auch noch vergoldet werden. Das Grundproblem beim Rauchen ist doch, dass Nichtrauchern jede freie Entscheidungsmöglichkeit, sich den krebserregenden Abgasen zu entziehen, genommen wird. Es gibt aber genug Nichtraucher, die sich gerne einnebeln lassen. Durch die geplanten Maßnahmen beschränkt man meiner Meinung nach die Raucher in ihrer, im Artikel 2 des Grundgesetz verankerten, Freiheit der Person. Andererseits beschränken Raucher Nichtraucher in gleichem Maß.
In vielen Orten gibt es für Drogensüchtige Stützpunkte (z.B. Fixstern). Da wäre es doch angebracht, spezielle Räume für Raucher zu schaffen. Im Umfeld eines Unternehmens ist jedoch auf eine Zeiterfassung zu achten. So stellt man es Rauchern und Nichtrauchern frei, sich darin ihren Lungenteerung hinzugeben. Die Kosten für die Unterhaltung derartiger Räume können auch auf die Raucher umgelegt werden. Schließlich werden ja aus den Erlösen der KFZ-Steuer Gelder für den Straßenbau genutzt.
Somit kann Rauchen, trotz Wahlmöglichkeit der Nichtraucher, zum wirtschaftlich sehr interessanten Faktor avancieren. Einfach mal drüber nachdenken und Vorschläge machen.
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