netzkombyse_chronik

ACHTUNG! ACHTUNG! Ihr treuen Leser dieses Blog: Es gibt ein weiteres Blog von mir, welches zu lesen sich lohnt. Schaut gerne vorbei und folgt mir auf leisen Sohlen in die “NetzKombyse”:

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Ich würde mich sehr freuen, Euch dort als meine Leser begrüßen zu dürfen. Denn nur mit Euch bringt das Schreiben erst richtig Spaß!

Dass MTV-Legende und TV-Superstar Ray Cokes in der vergangenen Woche mit seinem neuen Showformat “Ray´s Guesthouse -- die Rock´n Talk-Show” durch Deutschland gezogen ist, dürfte wohl niemandem, der medial interessiert und/oder über Dreißig ist, entgangen sein. Die deutsche Bloglandschaft hat ja auch bereits ausreichend berichtet. Ja, die Medien natürlich auch.

Also schreib ich´s hier auch noch mal auf. Nicht.

Meine zweifelhaften Glücksrad- und Karaoke-Leistungen auf der Bühne haben die Hamburger Besucher live miterleben dürfen und können hier nachgelesen und dort fotografisch nachgesehen werden.

Worum es mir hier aber geht: Leidenschaft.

Als wir in Hamburg der belgischen Formation “Triggerfinger” gegenübersaßen und erlebten, was die drei da auf der Bühne anstellten, war´s um große Teile von uns geschehen. Nach der Show die Platte gekauft, Autogramm geholt und kurz mit dem Frontmann geredet (in Hamburg sagt man dazu geschnackt). Wir waren und sind auch heute noch irritiert, warum er sich soviel Zeit für uns nahm und wir nichts mit dieser Gelegenheit anzufangen wussten. Normalerweise verschwindet man als Star doch. Damn!

Aber schon kurz nach Verlassen der Fabrik Altona passierten sonderbare Dinge in uns -- wir wollten mehr. Mehr von diesen Rockern in ihren Anzügen, mehr von dem Bassist, der an Kojak erinnerte, mehr von dem austickenden Schlagzeuger und mehr von dieser unglaublichen Stimme des Sängers. Und mehr von Ray Cokes!!!

Vier Stunden vor Showbeginn in Berlin am nächsten Tag setzten wir uns in Hamburg ins Auto uns fuhren nach Berlin. 10 Minuten vor Start waren wir da.

Die Berliner Coolness sorgte zwar für verhaltene Stimmung, die eigentlichen Gründe, warum wir den Weg auf uns nahmen, waren es wert. Machen wir es kurz:

Plan B mit Frontmann Johnny Häusler, legendäre Berliner Rockband, lieferte ihren ersten Auftritt nach der Auflösung. YEAH!!!

Und Triggerfinger: Seht selbst:



Es ist bemerkenswert, was Leidenschaft und Begeisterung für Musik und Unterhaltung in Menschen auslösen können. Bleibt nur die Frage: Warum erkennt das niemand von denen, die unser heutiges Fernsehen machen?

Wir wollen mehr davon! Viel mehr!!!

Gerade am Zeitungskiosk aufgeschnappt, diese Headline. Und wie in jedem Jahr, blitzen in den Jahresrückschauen erneut die dramatischen die Bilder vor unseren Augen von Anschlägen, Hinrichtungen und Folter auf. Zugegeben: nicht schön und sehr traurig.

Aber ich fragte mich, ob diese Bombenleger, Amokläufer und Fanatiker tatsächlich den Titel “Verbrecher des Jahres” verdienen?

Sind es nicht eigentlich die meist mit weißem Hemd, Anzug & Krawatte getarnten Manager, die viel krassere Angriffe auf die Bevölkerung zu verantworten haben?

Wie wär´s denn hiermit:

13. Dezember 2011

brasilien_03

Zugegeben, unsere Brasilienreise war für uns eine sehr, sehr spezielle Erfahrung. Nicht aus Gründen, die uns in Brasilien widerfuhren. Abseits davon begegnete uns Brasilien so:

brasilien_01
Gegensätzlich: Körperkult an der Copacabana

einfache_technik

Mir flatterte auf Facebook folgendes Zitat auf die Pinnwand:

“Alleine wenn man sich die technischen Details im Überblick anschaut, verstehe ich nicht warum Menschen in ein iPhone 4S investieren. “

Darunter ein tabellarischer Vergleich vier verschiedener Smartphones aus dem Hause Samsungs.

Meine Antwort:

“Bei Apple geht es nicht um die Technik!!! Und genau dieser Umstand macht den Erfolg der Produkte aus.”

slam2011
In der O2-World Hamburg regierte gestern Abend das Wort.

Vor 4.000 Zuschauern lieferten sich Deutschlands Jungpoeten (wobei diese Bezeichnung eigentlich überhaupt nicht passt, aber mir fällt jetzt keine adäquat-moderne Alternativbezeichnung ein, die den Staub aus der Bezeichnung nimmt, ein) eine erbitterte Schlacht um dem Titel: Deutscher Poetry Slam Meister 2011.
In der Einzel- und Gruppenwertung traten die Vorrundensieger Renato Kaiser, Svenja Gräfen,Nektarios Vlachopoulos, Till Reiners, Laurin Buser und Patrick Salmen an. Das Team-Finale bestritten Team Totale Zerstörung, Allen Earnstyzz, Team & Struppi, Erzfreunde, Als eine Kuh des Weges kam, fragte es die anderen Pferde, LMBN.

Großartiges wurde uns geboten: Komik, Politik & Globalisierungskritik. Herz, Schmerz & Witz. Rap, Rock & Facebook. Verwirrungen, Verirrungen & Verwechslungen. Verpackt in akrobatische Wortgeflecht, die uns Zuschauer forderten.

21. Oktober 2011

Im Jahr 2010 wurden bei Unfällen, in denen Radfahrer beteiligt waren 158 Menschen getötet. 2.090 wurden schwer verletzt.

2.637 Menschen wurden bei Verkehrsunfällen in 2010 insgesamt getötet. 29.358 wurden schwer verletzt.
Das meldet das Statistische Bundesamt in seiner Jahresauswertung.

Herr Minister Ramsauer droht mit dem Kanonenschuß auf Spatzen, fordert eine generelle Helmpflicht im deutschen Radverkehr und unterstreicht damit einmal mehr politische Inkompetenz.

Herr Ramsauer eignet sich meiner Meinung nach als Lobbyminister. Denn er versucht mit seinem Vorschlag der Industrie ein neues Umsatzplus zu bescheren. Schaut man sich die Zahl derer an, die durch einen Helm wirklich vor Schäden bewahrt werden könnten, erkennt man schnell, dass es hier vordergründig nicht um den Schutz von Menschen gehen kann. Ich formuliere es mal bewusst hart: Rechtfertigen 158 Tote, dass 32 Millionen Radfahrer (Statistisches Bundesamt 1 und 2) mit einem Helm zwangsversehen werden? Und das in Zeiten, wo heiße Diskussionen um die kalte Progression geführt werden.

Ich bin froh, dass Herr Raumsauer mit seiner Idee im Windkanal steht. Hoffentlich bläst man ihm die Flausen aus dem Kopf.

Übrigens: Ich trage beim Radfahren einen Helm. Aber das hat Gründe.

Wenn ich Zeitungsverleger wäre oder mit Katalogen mein Geld verdienen würde, ich bekäme es beim Ansehen dieses Videos mit der Angst zu tun:

Das Video zeigt in meinen Augen eindrucksvoll, welch geniale Entwicklung von Apple mit der Fingersteuerung der iPads und iPhones auf den Markt geworfen wurde. Die Bedienung scheint selbst Babys so spielend einfach von der “Hand” zu gehen, dass die Frage gestattet sein muss, wie sich derartige Entwicklungen auf die Zukunft von blätterbaren Analogmedien auswirken.

Warum sollte das Baby im Jahr 2027 Zeitschriften oder Versandhauskataloge durchblättern, wenn es doch daran gewöhnt ist mit dem Finger zu wischen?

Ich sehe in dem Video den bemerkenswerten Beginn eines neuen Zeitalters im Umgang mit Papier.

10. Oktober 2011
cctv
CC BY-NC-SA 2.0 by Joffley

Der Bundestrojaner ist enttarnt. Und jeder scheint überrascht: “Der hat ja ganz andere Sachen gemacht, als er von Rechts wegen überhaupt durfte.”. Ach! Welch Überraschung.

Mal im Ernst: wie naiv seid ihr eigentlich? Oder sollte ich ´blind´ schreiben?

8. Oktober 2011

Part I
Steve Jobs trat an einem eiskalten, regnerischen Dezembertag 2001 in mein Leben. Mit einem dicken Bündel Hundert-Euro-Scheinen in der Tasche suchte ich eine Reihenhaussiedlung in Hamburg-Langenhorn auf. Der Verkäufer auf eBay sicherte mir eine Originalrechnung zu und so tauschte ich an einer fremden Haustür das Bündel Geld gegen eine schwarze Papp-Box ein. Mein erster Kontakt mit einem Apple-Produkt – dem iPod der 2ten Generation.

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